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Lesbos, Chios, Samos: Griechenland will größte Flüchtlingslager schließen

Lesbos, Chios und Samos  

Griechenland will drei größte Flüchtlingslager schließen

20.11.2019, 13:42 Uhr | AFP

Ärzte ohne Grenzen über Flüchtlingslager: "Der Staat wäscht sich die Hände"

Auf Lesbos, Samos und Chios sitzen etwa 24.000 Schutzsuchende in überfüllten Lagern fest. Besonders schlimm ist die Lage im Lager "Moria" auf Lesbos. Tommaso Santo von Ärzte ohne Grenzen sieht ein Versagen der Behörden. (Quelle: t-online.de)

Leid auf engstem Raum: Einblicke aus dem September 2019 in die katastrophalen Lebensbedingungen im griechischen Flüchtlingslager "Moria". (Quelle: t-online.de)


Die griechische Regierung will die drei größten Flüchtlingslager auf den Inseln der Ostägäis schrittweise schließen. Stattdessen sollen neue, geschlossene "Abflug- und Identifikationszentren" geschaffen werden.

Griechenland will die drei größten Flüchtlingslager auf den Inseln Lesbos, Chios und Samos schließen. Die deutlich überfüllten Lager sollten durch neue Einrichtungen –  so genannte Abflug- und Identifikationszentren – mit Aufnahmekapazitäten von je mindestens 5.000 Menschen ersetzt werden, teilte die griechische Regierung mit. 

In den neuen Lagern sollen jene Migranten untergebracht werden, die keine Aussicht auf Asyl haben und zurück in ihre Herkunftsländer gebracht werden sollen. Es soll sich dabei um geschlossene Lager handeln, die die Migranten nicht verlassen dürfen. Alle weiteren Flüchtlinge, die Aussicht auf Asyl haben, sollen aufs griechische Festland gebracht werden.
 

 
Die Lager auf den griechischen Inseln sind völlig überfüllt. In Europa wird dies mit großer Sorge verfolgt. Hilfsorganisationen kritisieren immer wieder die schlechten Bedingungen für die Migranten auf den griechischen Inseln und verweisen neben der Überfüllung etwa auf mangelnde Hygiene.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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