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Drei Tote vor Libyen geborgen – mehr Opfer vermutet

Bootsunglück im Mittelmeer  

Drei Tote vor Libyen geborgen – mehr Opfer vermutet

25.09.2020, 15:00 Uhr | dpa

Drei Tote vor Libyen geborgen – mehr Opfer vermutet. Migranten vor der libyschen Küste: Sie sind von einem Hilfsteam der spanischen NGO Open Arms gerettet worden. (Symbolbild) (Quelle: dpa/ Santi Palacios/AP)

Migranten vor der libyschen Küste: Sie sind von einem Hilfsteam der spanischen NGO Open Arms gerettet worden. (Symbolbild) (Quelle: Santi Palacios/AP/dpa)

Erneut ist es am Mittelmeer zu einem Bootsunglück gekommen. Bislang sind drei Leichen geborgen worden. Hilfsorganisationen befürchten, dass es noch mehr Opfer gibt.

Nach einem Bootsunglück vor der Küste Libyens befürchtet die Internationale Organisation für Migration (IOM) erneut viele Tote. Drei Leichen seien aus dem Mittelmeer geborgen worden, teilte die Organisation am Freitag auf Twitter mit.

Sie geht zudem davon aus, dass weitere 13 Vermisste ertrunken sind. Fischerboote brachten demnach 22 Überlebende zurück nach Libyen, nachdem das Boot am Vorabend gesunken war.

In Libyen herrscht seit dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Bürgerkrieg und Chaos. Der nordafrikanische Staat hat sich seitdem zum zentralen Transitland für Migranten auf dem Weg nach Europa entwickelt. Nach Angaben der IOM starben in diesem Jahr bisher rund 430 Migranten auf dem Seeweg auf der zentralen Mittelmeerroute nach Südeuropa.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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