HomePolitikAuslandKrisen & Konflikte

Dschibuti: Flüchtlingsboot vor Küste gesunken – Dutzende Tote


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextKubicki beschimpft Erdoğan: "Kanalratte"Symbolbild für einen TextPutin macht angeblich KurzurlaubSymbolbild für einen TextUmfrage: Union verliert, AfD legt zuSymbolbild für einen TextLagarde: EZB wird Zinsen anhebenSymbolbild für einen TextDSDS-Siegerin Marie Wegener: neuer LookSymbolbild für einen TextSterbender Lkw-Fahrer liegt auf RastplatzSymbolbild für einen TextBayern verkündet Tod eines GletschersSymbolbild für einen TextNord Stream 2: Druckabfall in PipelineSymbolbild für einen TextHund kotet Frau an: NotaufnahmeSymbolbild für einen TextUrsula Karven zieht für Peta blankSymbolbild für einen TextMann zeigt Bundespolizei erigierten PenisSymbolbild für einen Watson TeaserPhilipp Lahm geht auf Bayern-Star losSymbolbild für einen TextQuiz – Macht Milch die Knochen stark?

Dutzende Menschen sterben vor Küste Dschibutis

Von afp
Aktualisiert am 12.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Flüchtlingsboot vor der Küste Libyens: Illegale Schlepperbanden nutzen häufig völlig ungeeignete Boote, um Flüchtlinge über das Meer zu bringen.
Flüchtlingsboot vor der Küste Libyens: Illegale Schlepperbanden nutzen häufig völlig ungeeignete Boote, um Flüchtlinge über das Meer zu bringen. (Quelle: Joker/Symbolfoto/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Vor der ostafrikanischen Küste kentert ein Boot mit 60 Menschen. Mehr als die Hälfte der Passagiere kommt ums Leben. Die Flüchtlinge waren mit Schleppern aus dem Bürgerkriegsland Jemen unterwegs.

Beim Untergang eines Flüchtlingsboots vor der Küste Dschibutis sind 34 Migranten ums Leben gekommen. Wie der Regionaldirektor der Internationalen Organisation für Migration (IOM) für Ostafrika, Mohammed Abdiker, am Montag mitteilte, waren die Bootsinsassen mit Schleppern aus dem Jemen gekommen. Nach Angaben von Überlebenden waren ursprünglich 60 Menschen an Bord, wie aus IOM-Kreisen verlautete.

Das Boot sei von einem Schiff der Küstenwache verfolgt worden, außerdem seien das Wetter schlecht und die Wellen sehr hoch gewesen. Das Boot sei dann am Montagmorgen nördlich der Küstenstadt Obock gekentert. Unter den Toten seien viele Kinder. Um die Überlebenden kümmern sich die IOM und die Behörden Dschibutis.

Viele Kinder unter den Opfern

Die Festnahme und strafrechtliche Verfolgung von Schleppern, die die "Verletzlichkeit von Migranten" ausbeuteten, müsse "eine Priorität werden", forderte Abdiker im Onlinedienst Twitter. Zu viele Menschen verlören "unnötig" ihr Leben. Es war bereits das zweite Unglück vor der Küste Dschibutis seit Anfang März, als 20 Menschen in der Meerenge Bab al-Mandab ertrunken waren. Schlepper hatten die Migranten aus einem überfüllten Boot mit 200 Insassen ins Meer geworfen.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.
Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Symbolbild für ein Video
Baerbock kontert Lawrow in knapp 20 Sekunden aus

Dschibuti liegt an der ostafrikanischen Küste am südlichen Zugang zum Roten Meer und ist in den vergangenen Jahren zu einem Transitland für Migranten geworden, die über die Meerenge Bab al-Mandab auf die Arabische Halbinsel gelangen wollen, um dort Arbeit zu finden.

Zugleich fliehen viele Menschen aus dem auf der anderen Seite der Meerenge gelegenen Bürgerkriegsland Jemen in die entgegensetzte Richtung.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur afp
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Josephin Hartwig
Von Josephin Hartwig
Von Wladimir Kaminer
FlüchtlingeJemenLibyen
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website