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Ramallah: Israelische Polizisten töten jungen Palästinenser bei Razzia

Im Westjordanland  

Israelische Polizisten töten Palästinenser bei Razzia

25.05.2021, 11:04 Uhr | dpa

Ramallah: Israelische Polizisten töten jungen Palästinenser bei Razzia. Israelische Polizisten in Jerusalem (Archivbild): In Ramallah haben sie einen Palästinenser erschossen, während er in einem Fahrzeug unterwegs war.  (Quelle: Reuters/Ammar Awad)

Israelische Polizisten in Jerusalem (Archivbild): In Ramallah haben sie einen Palästinenser erschossen, während er in einem Fahrzeug unterwegs war. (Quelle: Ammar Awad/Reuters)

In Ramallah hat die israelische Polizei einen jungen Palästinenser erschossen. Die Einsatzkräfte sollen ihn schwer verletzt auf der Straße zurückgelassen haben. 

Bei einer Razzia im Westjordanland ist in der Nacht zum Dienstag ein junger Palästinenser getötet worden. Nach palästinensischen Angaben wurde der Mann von israelischen Sicherheitskräften erschossen, während er in einem Fahrzeug unterwegs war. Ein israelischer Sprecher sagte, bei der versuchten Festnahme von "Terroraktivisten" in Ramallah sei einer der Helfershelfer durch Schüsse einer Spezialeinheit der Polizei getötet worden.

Schwer verletzt auf der Straße zurückgelassen

Von palästinensischer Seite wurde den israelischen Einsatzkräften vorgeworfen, sie hätten den Mann schwer verletzt auf der Straße liegen lassen. Der Vorfall geschah wenige Tage nach einer Waffenruhe zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen. Derzeit laufen Bemühungen, die Situation in der Region längerfristig zu beruhigen. Im Zuge des jüngsten Konflikts kam es auch im Westjordanland zu deutlich mehr gewaltsamen Zwischenfällen.

Bei der Messerattacke eines Palästinensers in Jerusalem waren am Montag zwei Israelis verletzt worden, darunter ein Soldat. Der Angreifer wurde erschossen. Der Angriff ereignete sich unweit des umstrittenen Viertels Scheich Dscharrah in Ost-Jerusalem. Drohende Zwangsräumungen palästinensischer Familien in dem Viertel galten als einer der Auslöser der jüngsten Eskalation.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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