Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Spionage: Bundesanwaltschaft klagt russischen Forscher an

Von afp, t-online
Aktualisiert am 27.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Start einer Ariane-Rakete (Symbolbild): Der Wissenschaftler hatte wohl den Auftrag, Informationen ├╝ber die Raketenforschung zu sammeln.
Start einer Ariane-Rakete (Symbolbild): Der Wissenschaftler hatte wohl den Auftrag, Informationen ├╝ber die Raketenforschung zu sammeln. (Quelle: UPI Photo/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ilnur N. arbeitete als Doktorand an einer Universit├Ąt in Augsburg. Von dort soll er Informationen zur Raketenforschung in Europa an einen russischen Nachrichtendienst weitergegeben haben.

Wegen des Vorwurfs der Spionage f├╝r Moskau hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen den russischen Wissenschaftler erhoben. Ilnur N. soll Informationen zu Forschungsprojekten aus dem Bereich Luft- und Raumfahrttechnologie an einen russischen Auslandsnachrichtendienst weitergegeben haben, wie der Generalbundesanwalt am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte.

Konkret ging es demnach um Informationen zu den verschiedenen Entwicklungsstufen der europ├Ąischen Tr├Ągerrakete Ariane. Im Gegenzug erhielt der Beschuldigte Bargeld in H├Âhe von insgesamt 2.500 Euro. Die Anklage wegen mutma├člicher geheimdienstlicher Agentent├Ątigkeit wurde vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts M├╝nchen erhoben.

N. sitzt seit Juni vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Nach Informationen von t-online forschte N. an der Universit├Ąt Augsburg zu hybriden Werkstoffsystemen f├╝r den Leichtbau. Dort war er Doktorand der Professur f├╝r Mechanical Engineering. Einige Jahre zuvor hatte er laut Eigenangaben in sozialen Netzwerken ein l├Ąngeres Praktikum bei der Fraunhofer-Gesellschaft absolviert. Seine Ausbildung begann er demnach 2010 in Moskau. Seine Wohnung und sein B├╝ro wurden im Zuge seiner Festnahme durchsucht.

Regelm├Ą├čige Treffen ab 2019

Sp├Ątestens im Herbst 2019 nahm der russische Auslandsnachrichtendienst SWR laut Bundesanwaltschaft Kontakt zu dem Angeschuldigten auf, in dessen Folge sich N. zu einer geheimdienstlichen Zusammenarbeit bereiterkl├Ąrte. Der Geheimdienst war vor allem an den verschiedenen Entwicklungsstufen der Ariane-Rakete und der Werkstoffforschung des Angeschuldigten interessiert.

Weitere Artikel

T├Ąter auf der Flucht
Soldat er├Âffnet Feuer in ukrainischer Fabrik ÔÇô f├╝nf Tote
Sturmgewehr (Symbolbild): Der junge Mann soll ein Gewehr des Typs AK-47 verwendet haben.

Umfrage
Mehrheit der Deutschen gegen Waffenlieferungen an Ukraine
Ein ukrainischer Soldat in den umk├Ąmpften Gebieten im Osten des Landes ├╝berpr├╝ft ein Maschinengewehr.

Newsblog zur Ukraine-Krise
Kreml weist US-Warnung zur├╝ck ÔÇô und beginnt weitere Milit├Ąr├╝bung
Russisches Kriegsschiff in der N├Ąhe der Krim: Der Kreml bestreitet weiter jegliche Invasionspl├Ąne.


Ab Ende November 2019 kam es laut Bundesanwaltschaft zu regelm├Ą├čigen Treffen zwischen N. und dem in Deutschland stationierten F├╝hrungsoffizier des russischen Auslandsgeheimdiensts, bei denen er Informationen preisgegeben habe.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Griechenland will im Streit mit der T├╝rkei die UN einschalten
  • Patrick Diekmann
  • Marc von L├╝bke-Schwarz
Von Patrick Diekmann und Marc von L├╝pke
EuropaMoskau
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website