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Augsburg: Spionageverdacht – Russischer Forscher in Deutschland gefasst


Polizeieinsatz in Augsburg
Russischer Forscher in Deutschland gefasst – Spionageverdacht

  • Jonas Mueller-Töwe
Von Jonas Mueller-Töwe

Aktualisiert am 21.06.2021Lesedauer: 1 Min.
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Polizisten bei einem Einsatz (Symbolbild): Ein Universitätsmitarbeiter russischer Herkunft ist wegen Spionageverdachts verhaftet worden.Vergrößern des Bildes
Polizisten bei einem Einsatz (Symbolbild): Ein Universitätsmitarbeiter russischer Herkunft ist wegen Spionageverdacht verhaftet worden. (Quelle: imago-images-bilder)

Ein Wissenschaftler soll dem russischen Geheimdienst zugearbeitet haben. Laut Informationen von t-online forschte Ilnur N. in Bayern. Die Universität Augsburg bestätigte eine Durchsuchung.

Wegen des Vorwurfs der Spionage für Moskau hat die Bundesanwaltschaft den russischen Wissenschaftler Ilnur N. festnehmen lassen. Er soll gegen Barzahlungen wissenschaftliche Informationen an einen russischen Auslandsgeheimdienst übergeben haben, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Dazu habe er sich zwischen Oktober und Juni dreimal mit einem Agenten getroffen.

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Laut Informationen von t-online forschte der 29-Jährige an der Universität Augsburg zu hybriden Werkstoffsystemen für den Leichtbau. Dort war er Doktorand der Professur für Mechanical Engineering. Einige Jahre zuvor hatte er laut Eigenangaben in sozialen Netzwerken ein längeres Praktikum bei der Fraunhofer-Gesellschaft absolviert. Seine Ausbildung begann er demnach 2010 in Moskau.

Nach Angaben der Bundesanwaltschaft war die Festnahme bereits am Freitag erfolgt. Am Samstag habe dann der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs Untersuchungshaft angeordnet. Eine Sprecherin der Universität Augsburg bestätigte auf Anfrage von t-online, dass es sich bei dem Mann um einen Kollegen handele. Es habe eine Durchsuchung an der Universität gegeben. Unter anderem bietet der Lehrstuhl Kooperationen mit Industrieunternehmen an.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa
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