HomePolitikAuslandUSA

Mordkomplott gegen Bolton – Iraner in den USA angeklagt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für ein VideoRussen schockiert über SturmgewehreSymbolbild für einen TextSalihamidzic-Forderung an NagelsmannSymbolbild für einen TextZDF gesteht Quizshow-PanneSymbolbild für ein Video"Fiona" verwüstet Ostküste KanadasSymbolbild für einen TextBox-Weltverband suspendiert UkraineSymbolbild für einen TextOktoberfest-Kapelle kontert KritikerSymbolbild für einen TextStrafen für Gepäcktricks bei Ryanair?Symbolbild für einen TextGottschalk rauscht ins QuotentiefSymbolbild für einen TextKardashian-Überraschung in MailandSymbolbild für einen TextSo ersetzt ein Smartphone das FestnetzSymbolbild für einen TextWiesn: Polizei fahndet nach MesserstecherSymbolbild für einen Watson TeaserHelene Fischer kämpfte mit den TränenSymbolbild für einen TextWie Nordic Walking die Knochen stärkt

Mordkomplott gegen Bolton – Iraner in den USA angeklagt

Von dpa
11.08.2022Lesedauer: 2 Min.
John Bolton, der ehemalige Sicherheitsberater der USA.
Ex-US-Sicherheitsberater John Bolton: Schwere Vorwürfe gegen die Machthaber im Iran. (Quelle: Yuri Oreshkin/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ein Iraner soll ein Mordkomplott gegen den Ex-US-Sicherheitsberater gehegt haben. Nun ist Anklage erhoben worden. Bolton erhebt schwere Vorwürfe gegen die Machthaber in Teheran.

Wegen eines Mordkomplotts gegen den ehemaligen Sicherheitsberater des früheren US-Präsidenten Donald Trump, John Bolton, ist in den USA ein Mitglied der iranischen Revolutionsgarde angeklagt worden.

Dem 45 Jahre alten Mann aus Teheran wird vorgeworfen, einen Mord in Auftrag gegeben und als Belohnung 300.000 US-Dollar, etwa 291.000 Euro, in Aussicht gestellt zu haben, wie das Justizministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Er befindet sich nach Angaben des Ministeriums im Ausland auf freiem Fuß. Nähere Details zum Aufenthaltsort machte das Ministerium nicht.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich bei dem Plan um eine Vergeltungsmaßnahme für einen Anschlag im Januar 2020 handeln sollte, bei dem der iranische General Ghassem Soleimani getötet wurde. Über einen Anschlag auf den heute 73 Jahre alten Bolton ist nichts bekannt. Der langjährige Diplomat, der als Hardliner galt, war in den Jahren 2018 und 2019 Sicherheitsberater im Weißen Haus. Er trat dann aber im Streit mit Trump zurück.

"Es ist nicht das erste Mal, dass wir iranische Rachepläne gegen Menschen auf amerikanischem Boden aufgedeckt haben, und wir werden unermüdlich daran arbeiten, jeden einzelnen dieser Versuche aufzudecken und zu vereiteln", sagte Vize-Generalstaatsanwalt Matthew Olsen. Sollte der Iraner gefasst und verurteilt werden, drohen ihm bis zu 10 Jahre Haft für die Planungen und weitere 15 Jahre für die in Aussicht gestellte Bezahlung. Der Mitteilung des Ministeriums zufolge hatte das Mordkomplott im Herbst 2021 seinen Ursprung.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Symbolbild für ein Video
Baerbock kontert Lawrow in knapp 20 Sekunden aus

Schwere Vorwürfe des Ex-Sicherheitsberaters

Bolton dankte dem Justizministerium und der Bundespolizei FBI. In einer Mitteilung hieß es: "Die iranischen Machthaber sind Lügner, Terroristen und Feinde der Vereinigten Staaten. Ihre radikalen, antiamerikanischen Ziele sind unverändert; ihre Zusagen sind wertlos." Der Iran werde zunehmend zu einer globalen Bedrohung. Bolton sprach sich vehement dagegen aus, dass Atomabkommen mit dem Iran wiederzubeleben. US-Präsident Joe Biden strebt das an. Trump hatte das Abkommen einseitig aufgekündigt.

Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan warnte: "Sollte der Iran einen unserer Bürger angreifen, einschließlich derer, die weiterhin den Vereinigten Staaten dienen oder früher gedient haben, wird der Iran mit ernsten Konsequenzen rechnen müssen."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Bastian Brauns
Von Bastian Brauns, Washington
Donald TrumpIranUSAWashington
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website