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Kathy Griffin zu blutigem Trump-Kopf: "Ich bin zu weit gegangen"

US-Komikerin Kathy Griffin  

Entschuldigung für geköpften Trump

31.05.2017, 16:46 Uhr | dpa, rok

Kathy Griffin zu blutigem Trump-Kopf: "Ich bin zu weit gegangen". US-Präsident Donald Trump ist von einer Komikerin "geköpft" worden. (Quelle: dpa/Olivier Douliery/Abaca Press)

US-Präsident Donald Trump ist von einer Komikerin "geköpft" worden. (Quelle: Olivier Douliery/Abaca Press/dpa)

US-Komikerin Kathy Griffin hält auf einem Schockfoto etwas in der Hand, das wie der abgeschnittene, blutüberströmte Kopf von US-Präsident Donald Trump aussieht.

Die 56-jährige Schauspielerin löste damit im Internet große Entrüstung aus. Sie entschuldigte sich schließlich: "Ich bin viel zu weit gegangen. Das Bild ist zu verstörend. Ich verstehe, dass es Menschen verletzt hat. Es war nicht lustig", sagte Griffin in einem Video, das sie auf Twitter veröffentlichte.

"Ich habe einen Fehler gemacht." Inzwischen ist das Foto auf den Social-Media-Seiten von Griffin nicht mehr zu finden. Es kursieren aber natürlich noch reichlich Reaktionen und Retweets wie dieser von "TMZ" im Netz, die das Schockfoto zeigen:

Das Foto hatte der bekannte Fotograf Tyler Shields geschossen. Mit harscher Kritik reagierte unter anderem die Tochter des früheren US-Präsidenten Bill Clinton: "Es ist niemals lustig, darüber Witze zu machen, einen Präsidenten zu töten", schrieb sie auf Twitter. Trumps Sohn Donald Jr. schrieb auf Instagram: "Ekelhaft, aber nicht überraschend. Das ist die Linke von heute."

Donald Trump zeigte sich unbeeindruckt von Griffins Entschuldigung und schrieb am Mittwoch auf Twitter: "Kathy Griffin sollte sich schämen. Meine Kinder, besonders mein 11-jähriger Sohn Barron haben darunter sehr gelitten. Krank!"

Griffin, die auch als Stand-Up-Comedian arbeitet, ist in den USA bekannt, da sie seit 2001 die bei CNN übertragene Silvestershow am Times Square in New York City moderiert. Sie wurde mit zwei Emmys ausgezeichnet. Kurze Auftritte hatte sie unter anderem in dem Film "Pulp Fiction" sowie den Serien "Akte X" und "Der Prinz von Bel-Air".

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