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Trump stärkt Roy Moore wieder den Rücken

"Wir brauchen keine Schwächlinge"  

Trump stützt Senatskandidat nach Sex-Vorwürfen

27.11.2017, 12:05 Uhr | AP , t-online.de

Trump stärkt Roy Moore wieder den Rücken. US-Präsident Donald Trump fordert trotz Missbrauchsvorwürfen dazu auf, einen umstrittenen Senatskandidaten zu wählen. (Quelle: AP/dpa/Manuel Balce Ceneta)

US-Präsident Donald Trump fordert trotz Missbrauchsvorwürfen dazu auf, einen umstrittenen Senatskandidaten zu wählen. (Quelle: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa)

Der republikanische Senatskandidat für Alabama, Roy Moore, wird seit Wochen wegen Belästigungsvorwürfen mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. Jetzt stärkt ihm US-Präsident Donald Trump demonstrativ den Rücken.

Im Senat brauche es keine Marionette des demokratischen Partei-Establishments wie Moores Rivalen Doug Jones, schrieb Trump am Sonntag auf Twitter. Jones sei schwach, was Themen wie Verbrechen und Grenzschutz angehe, und schlecht für Militär, Veteranen und Waffenrechte. "Jones wäre eine Katastrophe", schrieb Trump.

Mehrere Spitzenrepublikaner hatten Moore in den vergangenen Wochen einen Rückzug aus dem Rennen im Alabama nahegelegt. Hintergrund sind die Vorwürfe zweier Frauen, wonach Moore sie vor mehreren Jahrzehnten sexuell belästigt habe. Fünf weitere behaupteten, er habe sie bedrängt, als sie noch Teenager waren. Moore wies die Anschuldigungen zurück. Trump erklärte bisher lediglich, Moore werde sicherlich das Richtige tun, sollten sich die Vorwürfe als wahr erweisen.

Roy Moore wird vorgeworfen, vor Jahren mehrere Frauen, darunter auch eine 14-jährige, belästigt zu haben. (Quelle: AP/dpa/Brynn Anderson)Roy Moore wird vorgeworfen, vor Jahren mehrere Frauen sowie eine 14-Jährige sexuell belästigt zu haben. (Quelle: Brynn Anderson/AP/dpa)

Im Senat wird am 12. Dezember der Posten nachbesetzt, der durch den Wechsel von Justizminister Jeff Sessions in die Regierung frei wurde. Würde ihn ein Demokrat holen - in Alabama freilich eine Sensation -, würde die ohnehin knappe Mehrheit der Republikaner auf nur noch 51 zu 49 Sitze im Senat schrumpfen.

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