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Omarosa: 15,000 Dollar pro Monat, um "positiv" über Donald Trump zu sprechen

Neue Tonaufnahme von Ex-Trump-Beraterin Omarosa  

15.000 Dollar pro Monat, um "positiv" über Trump zu sprechen

17.08.2018, 09:51 Uhr | aj, AP

Omarosa: 15,000 Dollar pro Monat, um "positiv" über Donald Trump zu sprechen. Omarosa Manigault Newman: Die 44-Jährige hatte am Dienstag erneut einen geheimen Mitschnitt aus dem Weißen Haus publik gemacht. (Quelle: AP/dpa/Mary Altaffer)

Omarosa Manigault Newman: Die 44-Jährige hatte am Dienstag erneut einen geheimen Mitschnitt aus dem Weißen Haus publik gemacht. (Quelle: Mary Altaffer/AP/dpa)

Sie liefern sich einen Kleinkrieg, der aus einer Realityshow stammen könnte: Donald Trump und seine ehemalige Mitarbeiterin Omarosa Manigault Newman. Nun gibt es eine neue brisante Aufnahme.

Omarosa Manigault Newman hat am Donnerstag eine weitere geheime Tonaufnahme veröffentlicht, über die sie behauptet, dass Donald Trump ihr Schweigegeld zahlen lassen wollte, nachdem er sie aus dem Weißen Haus gefeuert hatte.

In der Aufnahme, die der US-Nachrichtenseite MSNBC vorliegt, ist zu hören, wie Trumps Schwiegertochter Lara Trump Manigault Newman einen Job anbietet. Dieser würde es lediglich erfordern, dass Newman im Rahmen seiner Wahlkampagne "positiv" über den US-Präsidenten spricht. Die Vergütung: 15.000 Dollar pro Monat, das sind umgerechnet rund 13.000 Euro.

Erst am Dienstag erschien ein Buch von Manigault Newman, in dem Trumps Ex-Beraterin ihn einen Rassisten, Frauenfeind und Lügner nennt – und auch noch Zweifel an seiner geistigen Gesundheit durchblicken lässt. Schon zuvor gab sie geheime Mitschnitte von Gesprächen mit Trump und seinem Stabschef John Kelly an einen Fernsehsender. Der US-Präsident ist seither bemüht, seine langjährige Vertraute zu diskreditieren.

In der neuen Tonaufnahme erwähnt Lara Trump, die Ehefrau von Eric Trump, einen Bericht der "New York Times", in dem es heißt, Newman habe Insiderinformationen, die Trump schaden könnten.

"Es hört sich ein bisschen so an, als ob es da ein paar Sachen gibt, die Sie in der Hinterhand haben und benutzen könnten", hört man Lara Trump darin sagen. 

Trump: Omarosa ist "bösartiger Abschaum"

Manigault Newman, die als Teilnehmerin in Trumps früherer Realityshow "The Apprentice" bekannt wurde, war nach Trumps Wahlsieg als Beraterin im Weißen Haus eingestellt worden. Im Dezember wurde sie entlassen.

Die 44-Jährige hatte am Sonntag einen Mitschnitt ihres Entlassungsgesprächs mit Stabschef John Kelly publik gemacht, am Montag veröffentlichte sie ein vertrauliches Gespräch mit dem US-Präsidenten. Zur Begründung sagte Manigault Newman, sie habe sich damit schützen wollen gegen das Weiße Haus, "in dem jeder lügt". Dem Sender NBC sagte sie zudem, es gebe es noch weitere Aufnahmen.

"Danke für die liebenswerten Worte"

Am Donnerstag schrieb Trump auf Twitter, "Danke für die liebenswerten Worte Omarosa!". Zudem publizierte er eine Verlinkung zu einem Video, in dem Omarosa in mehreren Interviews positive Worte für ihn findet. "Den Mitschnitt hat Sie wohl vergessen," hieß es in einer Nachricht der offiziellen Twitter-Seite der Republikanischen Partei, wo das Video zuerst veröffentlicht worden war. 

Doch besonders erbost reagierte der US-Präsident auf die Veröffentlichung eines Mitschnitts durch den Sender NBC, wonach er von der Entlassung seiner engen Mitarbeiterin gerade erst gehört hatte und nicht vorab informiert worden war. Trump schrieb eine Serie wütender Tweets und beschimpfte seine langjährige Bekannte als "Abschaum".

Er warf ihr vor, oft bei Treffen gefehlt zu haben und nicht qualifiziert zu sein. Er behauptete, sie habe ihn unter Tränen um einen Job angefleht. In einer Twitter-Nachricht am Dienstag nannte der Präsident sie gar einen "Hund". Nebenbei räumte Trump aber ein, dass er mit ihr zufrieden gewesen sei, so lange sie positive Dinge über ihn gesagt habe.

Am Dienstag leitete Trumps Wahlkampfteam außerdem rechtliche Schritte gegen die 44-Jährige ein. Man habe eine Schiedsstelle in New York angerufen, weil Manigault Newman eine Vertraulichkeitsvereinbarung aus dem Jahr 2016 gebrochen habe, bestätigte ein Wahlkampfmitarbeiter.

Verwendete Quellen:

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