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US-Präsident Joe Biden hält trotz Ermittlungen an New Yorks Gouverneur fest

Ermittlungen gegen Gouverneur  

US-Präsident Biden hält an Parteifreund Cuomo fest

15.03.2021, 11:08 Uhr | dpa

US-Präsident Joe Biden hält trotz Ermittlungen an New Yorks Gouverneur fest. Joe Biden (l.) und New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo im Jahr 2015: "Die Untersuchung ist im Gange und wir sollten sehen, was sie uns bringt". (Quelle: Dennis Van Tine)

Joe Biden (l.) und New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo im Jahr 2015: "Die Untersuchung ist im Gange und wir sollten sehen, was sie uns bringt". (Quelle: Dennis Van Tine)

Mehrere Frauen werfen dem Gouverneur von New York sexuelle Belästigung vor. Die Rücktrittsforderungen gegen Andrew Cuomo werden immer lauter – doch US-Präsident Joe Biden will abwarten.

US-Präsident Joe Biden hat anders als führende Politiker der Demokraten darauf verzichtet, New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo nach Belästigungsvorwürfen mehrerer Frauen zum Rücktritt aufzufordern. "Ich denke, die Untersuchung ist im Gange und wir sollten sehen, was sie uns bringt", sagte Biden am Sonntagabend (Ortszeit) im Garten des Weißen Hauses auf die Frage eines Reporters, ob Biden denke, dass Cuomo zurücktreten sollte.

New Yorks Justizministerin Letitia James geht derzeit den schweren Anschuldigungen nach, die mehrere Frauen öffentlich gegen den Demokraten Cuomo erhoben haben. Bei den Vorwürfen geht es um körperliche und verbale Bedrängungen.

Cuomo trotzt den Rücktrittsforderungen

Es war das erste Mal, dass Biden sich so explizit zu der Affäre äußerte. Zuvor hatte er über seine Sprecherin erklären lassen, dass er die Untersuchung unterstütze.

Cuomo lehnt einen Rücktritt trotz der Vorwürfe sexueller Belästigung entschieden ab. Er gab sich bislang auch trotz des wachsenden Drucks innerhalb seiner Partei unbeirrt. Am Freitag hatten sich führende Vertreter der Demokraten Rücktrittsforderungen von mehr als einem Dutzend Abgeordneten aus dem Bundesstaat New York angeschlossen, darunter Chuck Schumer und Kirsten Gillibrand, die New York zu zweit im US-Senat vertreten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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