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Vertrauter von Donald Trump: Kongress kündigt Untersuchung wegen Sex-Vorwürfen an

Vorwürfe des sexuellen Fehlverhaltens  

Kongress kündigt Untersuchung gegen Trump-Vertrauten an

10.04.2021, 14:24 Uhr | AFP

Vertrauter von Donald Trump: Kongress kündigt Untersuchung wegen Sex-Vorwürfen an. Der US-Abgeordnete Matt Gaetz vor dem Weißen Haus (Archivbild). Der Kongress untersucht jetzt Sex-Vorwürfe gegen ihn. (Quelle: imago images/Yuri Gripas)

Der US-Abgeordnete Matt Gaetz vor dem Weißen Haus (Archivbild): Der Kongress untersucht jetzt Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen ihn. (Quelle: Yuri Gripas/imago images)

Die Vorwürfe gegen den US-Abgeordneten Matt Gaetz werden jetzt offiziell vom Kongress untersucht. Dem Trump-Vertrauten wird unter anderem sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen.

Das US-Repräsentantenhaus hat eine Untersuchung zu sexuellem Missbrauch und Drogenvorwürfen gegen den umstrittenen republikanischen Abgeordneten Matt Gaetz eingeleitet. Der Ethikausschuss der Kongresskammer gab die Untersuchung gegen den glühenden Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump wegen möglicher Verstöße "gegen Regeln des Repräsentantenhauses, Gesetze oder andere Verhaltensstandards" am Freitag bekannt.

Es gebe "öffentlichen Anschuldigungen", dass der 38-Jährige sich womöglich "sexuelles Fehlverhalten und/oder illegalen Drogenkonsum" habe zuschulden kommen lassen, im Parlament "unangebrachte Bilder oder Videos" gezeigt, Wahlkampfmittel für persönliche Zwecke genutzt und Bestechung, unangemessene Zuwendungen oder nicht erlaubte Geschenke angenommen habe.

Ermittlungen in Florida

Die "New York Times" hatte vergangene Wochen Justizermittlungen gegen den rechtspopulistischen Abgeordneten aus dem Bundesstaat Florida enthüllt. Im Raum steht unter anderem der Vorwurf einer sexuellen Beziehung zu einer 17-Jährigen.

Medienberichten zufolge soll der für scharfe Rhetorik und polemische Auftritte bekannte Trump-Unterstützer außerdem anderen Abgeordneten Nacktfotos von Frauen gezeigt und mit sexuellen Abenteuern geprahlt haben.

Die Justizermittlungen gegen Gaetz begannen bereits während Trumps Amtszeit. Die Vorwürfe stehen in Zusammenhang mit Ermittlungen gegen einen Bekannten des Abgeordneten in Florida, dem Sexhandel mit Minderjährigen zur Last gelegt wird. Medienberichten zufolge soll der Mann womöglich Frauen an Gaetz vermittelt haben.

Gaetz, der bislang nicht formal beschuldigt wurde, hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Vergangene Woche sorgte er mit der Erklärung für Aufsehen, im Zusammenhang mit den Vorwürfen seien er und sein Vater um 25 Millionen Dollar (gut 21 Millionen Euro) erpresst worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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