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USA: Regierung von Joe Biden stoppt Ölförderung in Alaska-Schutzgebiet


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Biden-Regierung stoppt Ölförderung in Alaska-Schutzgebiet

Von dpa
Aktualisiert am 02.06.2021Lesedauer: 1 Min.
Ein Eisbär mit Jungen in Alaska: Die US-Regierung setzt vorerst die Ölforderung im Alaska-Schutzgebiet aus.
Ein Eisbär mit Jungen in Alaska: Die US-Regierung setzt vorerst die Ölforderung im Alaska-Schutzgebiet aus. (Quelle: Susanne Miller/USFWS/handout/Archivbild/Reuters-bilder)
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Im arktischen Naturschutzgebiet werden erhebliche Rohstoffvorkommen vermutet. Daher hatte Ex-Präsident Trump Ölbohrungen erlaubt. Die Biden-Regierung macht das nun vorerst rückgängig.

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hat alle Aktivitäten zur Öl- und Gasförderung in einem arktischen Naturschutzgebiet in Alaska ausgesetzt. Die Suspendierung gelte bis zu einer umfassenden Analyse auf Grundlage der Umweltschutzgesetze, teilte das US-Innenministerium am Dienstag mit. Bei der Vergabe von Bohrrechten im Arctic National Wildlife Refuge im Nordosten des Bundesstaats seien rechtliche Mängel festgestellt worden.

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Damit stoppt die Biden-Regierung eine umstrittene Maßnahme der Regierung seines Vorgängers Donald Trump, die zwei Wochen vor dem Ende ihrer Amtszeit am 20. Januar Bohrrechte über zehn Jahre vergeben hatte. Der Demokrat Biden ordnete bereits an seinem ersten Tag im Weißen Haus eine Überprüfung an.

In dem Gebiet werden erhebliche Rohstoffvorkommen vermutet. Über eine mögliche Ausbeutung wird seit Jahrzehnten gestritten. Die Regierung des Republikaners Trump hatte den Weg für Bohrungen 2017 mit einer Gesetzesänderung freigemacht – gegen erheblichen Widerstand von Umweltorganisationen. Das Naturschutzgebiet umfasst insgesamt rund 80.000 Quadratkilometer, was mehr als der Fläche Bayerns entspricht.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Ein letzter Warnschuss
  • Bastian Brauns
Von Bastian Brauns, Washington
Joe Biden

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