Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

Devin Nunes: Dieser Mann soll Trumps Medienunternehmen leiten

Republikaner Devin Nunes  

Dieser Mann soll Trumps neues Medienunternehmen leiten

07.12.2021, 05:56 Uhr | dpa

Devin Nunes: Dieser Mann soll Trumps Medienunternehmen leiten. Devin Nunes: Der Republikaner soll künftig Donald Trumps Medienunternehmen leiten. (Quelle: dpa/J. Scott Applewhite/AP)

Devin Nunes: Der Republikaner soll künftig Donald Trumps Medienunternehmen leiten. (Quelle: J. Scott Applewhite/AP/dpa)

Devin Nunes gilt als eifriger Unterstützer von Donald Trump. Nun hat der ehemalige US-Präsident ihn für eine neue Rolle rekrutiert. Der Republikaner aus Kalifornien verlässt dafür nach 18 Jahren den US-Kongress.

Der republikanische Kongressabgeordnete Devin Nunes soll künftig ein von Ex-Präsident Donald Trump gegründetes Medienunternehmen leiten. Das teilte die Firma Trump Media & Technology Group am Montagabend (Ortszeit) in Palm Beach in Florida mit. Nunes werde das US-Repräsentantenhaus verlassen und seine neue Rolle im Januar 2022 antreten.

Der Abgeordnete aus Kalifornien sitzt seit 2003 in der Kongresskammer und hat sich in der Vergangenheit als eifriger Unterstützer Trumps hervorgetan, unter anderem in einem der Amtsenthebungsverfahren gegen den damaligen Präsidenten. Mehrere US-Medien, darunter CNN, berichteten, Nunes hätte bei der Kongresswahl im kommenden Jahr wegen eines Neuzuschnitts von Wahlkreisen ein schwierigeres Rennen vor sich gehabt.

Trump hatte im Oktober angekündigt, er wolle ein alternatives soziales Netzwerk namens "Truth Social" gründen – unter dem Dach des Medienunternehmens. Ziel sei es, der "Tyrannei" der großen Tech-Unternehmen die Stirn zu bieten.

Soziale Netzwerke sperrten Trump nach Kapitol-Angriff

Trump reagierte mit dem Schritt auf seinen Rauswurf bei etablierten sozialen Medien. Twitter wie auch Facebook und Youtube hatten Trumps Konten im Januar kurz vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger Trumps – und die Tatsache, dass er Sympathie für die Angreifer bekundete.

Außerdem behauptet Trump nach wie vor ohne jegliche Belege, dass ihm der Sieg bei der Präsidentenwahl im November 2020 durch Betrug gestohlen worden sei. Damit heizte er die Stimmung im Land auf. Twitter, wo Trump mehr als 80 Millionen Nutzer folgten, war für ihn bis dahin die wichtigste Kommunikationsplattform gewesen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: