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Jamaika: Grüne verzichten auf Enddatum für Verbrennungsmotor

Fortschritt bei Jamaika  

Grüne verzichten auf Enddatum für Verbrennungsmotoren

06.11.2017, 22:13 Uhr | dpa

Jamaika: Grüne verzichten auf Enddatum für Verbrennungsmotor. Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, hat die Forderung nach einem Ende des Verbrennungsmotors im Jahr 2030 aufgegeben. (Quelle: dpa/Sophia Kembowski)

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, hat die Forderung nach einem Ende des Verbrennungsmotors im Jahr 2030 aufgegeben. (Quelle: Sophia Kembowski/dpa)

Die Grünen nehmen Abstand von einer Kernforderung: Parteichef Özdemir erklärt einen Verzicht auf ein Ende des Verbrennungsmotors im Jahr 2030.

"Mir ist klar, dass wir alleine nicht das Enddatum 2030 für die Zulassung von fossilen Verbrennungsmotoren durchsetzen werden können", sagte Parteichef Cem Özdemir der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstag). Statt des konkreten Datums für den Ausstieg verlangt die Umweltpartei nur noch "ein klares Bekenntnis, dass wir alles dafür tun, um die Fahrzeuge der Zukunft - vernetzt, automatisiert und emissionsfrei - zu bekommen".

Als konkrete Schritte in diese Richtung nannte Özdemir Anreize beim Dienstwagenprivileg, ein Bonus-Malus-System zugunsten von Elektroautos bei der Kraftfahrzeugsteuer und die Erwartung, dass "die Gerichtsurteile zu den Stickoxidemissionen umgesetzt werden, damit wir die Städte sauberer bekommen".

FDP und CSU gegen Verbot

Die Grünen pochten bislang darauf, ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr neu zuzulassen. Die CSU wiederum will keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, in dem ein Enddatum festgehalten ist. Auch die FDP hält nichts von einem Verbot.

Trotz des schwierigen Starts der Gespräche zwischen Union, FDP und Grünen sieht Özdemir weiter "genug Spielraum für alle, um sich mit Inhalten zu profilieren". In der nun anstehenden "Woche der Wahrheit" müsse es dafür jedoch mehr Kompromissbereitschaft geben. "Alle werden sich bewegen müssen. Auch die Kanzlerin", sagte der Grünen-Chef.

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