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Hambacher Forst: Braunkohlegegner besetzen RWE-Bagger

Kampf um Hambacher Forst  

Braunkohlegegner besetzen RWE-Bagger

15.09.2018, 14:50 Uhr | dpa

Umweltschützer gegen Polizei: Räumung des Hambacher Forst wird fortgesetzt (Screenshot: Reuters)
Räumung des Hambacher Forst wird fortgesetzt

Die Polizei war auch am Freitag mit einem Großaufgebot vor Ort.

Umweltschützer und die Polizei: Die Räumung des Hambacher Forsts geht weiter. (Quelle: Reuters)


Die Polizei setzt die Räumung des Hambacher Forsts fort. Probleme bereiten dabei unterirdische Gänge. Braunkohlegegner sorgten auch andernorts für einen Polizeieinsatz.

Die Polizei hat am Samstag den dritten Tag in Folge die Räumung von Baumhäusern der Braunkohlegegner im Hambacher Forst fortgesetzt. Seit dem Morgen werde die Räumung einer weiteren "Siedlung" mit dem Namen "Gallien" vorbereitet, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Mitarbeiter des Bauordnungsamtes hätten die Aktivisten mit Lautsprechern aufgefordert, die Baumhäuser binnen 30 Minuten zu verlassen.

Braunkohlegebiet Hambacher Forst: t-online.de zeigt, wo sich das umstrittene Waldgebiet befindet. (Quelle: t-online.de)

Unterdessen besetzten nach Angaben der Polizei Aachen neun Aktivisten drei Bagger im Braunkohlekraftwerk Niederaußem in der Nähe des Hambacher Forstes. Die Polizei zog dort Einsatzkräfte zusammen. Die Braunkohlegegner sprachen von 20 Aktivisten in Niederaußem. Der Energiekonzern RWE plant im Herbst den Wald für den Braunkohleabbau abzuholzen.

Aktivisten im Hambacher Forst in ihrem Baumhaus: Die Polizei setzt die Räumung des Waldes fort. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)Aktivisten im Hambacher Forst in ihrem Baumhaus: Die Polizei setzt die Räumung des Waldes fort. (Quelle: Christophe Gateau/dpa)

Feuerwehr prüft unterirdische Gänge

Am Freitag hatte die Polizei begonnen, die Baumhaussiedlung "Oaktown" im Hambacher Forst zu räumen. Zwei Häuser seien inzwischen leer, sagte der Polizeisprecher. Die Räumung von "Oaktown" zieht sich allerdings hin, da es Hinweise gebe, dass sich Aktivisten in Erdlöchern verschanzt hätten, hieß es.

Mit Teleskopkameras prüfe die Feuerwehr, ob in den Gängen Umweltaktivisten seien, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Kerpen. Auch die Grubenwehr ehemaliger Zechen wurde zurate gezogen. Die Experten hätten die "Stollen" geprüft und für einsturzgefährdet erklärt, sagte der Sprecher. Solange unklar sei, ob es weitere Gänge gebe und dort Aktivisten versteckt seien, könne auch kein schweres Räumgerät eingesetzt werden, sagte der Sprecher der für die Räumung zuständigen Stadt Kerpen, Erhard Nimtz.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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