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Klima-Aktivistin Luisa Neubauer begründet Abfuhr an Siemens

Angebotener Aufsichtsratsposten  

Klima-Aktivistin Neubauer begründet Absage an Siemens

13.01.2020, 09:52 Uhr | AFP, pdi

Siemens-Chef bietet Klimaaktivistin Neubauer Spitzenposten an

Die Bewegung Fridays for Future hat vor Siemens-Büros gegen eine Lieferung des Konzerns für ein Bergbauprojekt in Australien demonstriert. Parallel dazu bot Siemens-Chef Keaser der Klimaaktivistin Neubauer einen Spitzenposten an. (Quelle: dpa)

Protest gegen Siemens-Projekt in Australien: Parallel zu den Demonstrationen bot Siemens-Chef Joe Kaeser der Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer einen Spitzenposten an. (Quelle: dpa)


Im Streit um ein Kohleförderprojekt in Australien hatte Siemens Luisa Neubauer einen Posten im Aufsichtsrat angeboten. Doch die Klima-Aktivistin gab dem Unternehmen einen Korb. 

Die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer hat Siemens aufgefordert, den ihr angebotenen Aufsichtsratsposten bei der Unternehmenstochter Siemens Energy mit einem Vertreter von Scientists for Future zu besetzen. Siemens habe ihr bestätigt, dass das Angebot ernst gemeint sei, sagte Neubauer der "Bild am Sonntag". Sie werde den Sitz aber nicht annehmen können. Stattdessen wolle die das Unternehmen bitten, den Posten einem Mitglied der Wissenschaftlergruppe zu übertragen.

Siemens-Chef Joe Kaeser war am Freitag mit Neubauer, der Sprecherin der Klimaschutzbewegung Fridays for Future, zusammengekommen. Dabei ging es um die Beteiligung von Siemens an einem umstrittenen Kohleförderprojekt in Australien. Der Konzern will diesbezüglich bis Montag eine Entscheidung treffen. Kaeser bot Neubauer bei dem Treffen überraschend einen Sitz im Aufsichtsgremium von Siemens Energy an.

Neubauer begründete ihre Absage für das Aufsichtsratsmandat mit ihrer Unabhängigkeit. Sie wäre in dieser Position nicht mehr in der Lage, Siemens unabhängig zu kommentieren. "Das ist nicht vereinbar mit meiner Rolle als Klima-Aktivistin."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

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