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Neues Video von Rezo: Youtuber rechnet mit CDU und Armin Laschet ab

Video über "inkompetente Politiker"  

Rezo rechnet mit Laschet ab: "inakzeptabel auf anderem Level"

22.08.2021, 10:23 Uhr | cck, t-online

Neues Video von Rezo: Youtuber rechnet mit CDU und Armin Laschet ab. Rezo bei der Goldenen Kamera 2019: In einem neuen Video kritisiert er Armin Laschet. (Quelle: Getty Images/Clemens Bilan)

Rezo bei der Goldenen Kamera 2019: In einem neuen Video kritisiert er Armin Laschet. (Quelle: Clemens Bilan/Getty Images)

Zwei Jahre liegt sein Video "Zerstörung der CDU" zurück, nun legt Rezo mit einem neuen Video nach: Wieder stehen CDU-Politiker im Fokus, vor allem deren Spitzenkandidat Armin Laschet. 

Youtuber Rezo hat mit seinem Video "Zerstörung der CDU" vor zwei Jahren große Aufregung in der Volkspartei erregt. Nun legt er mit einem neuen Video nach, das wieder den Namen "Zerstörung" im Titel trägt. "Zerstörung Teil 1: Inkompetenz" soll sich allerdings nicht gegen eine Partei, sondern gegen besonders inkompetente Politiker richten. "Es geht um Respektlosigkeiten und klare Unwahrheiten der Bevölkerung gegenüber", sagt Rezo zu Beginn des Videos. Nicht alle Parteien kämen gleichmäßig vor, weil "diese krassen Fälle nicht bei allen Parteien gleichmäßig auftreten".

In dem Video arbeitet sich Rezo an CDU-Chef und nordrhein-westfälischem Ministerpräsidenten Armin Laschet ab. Als dieser zu Beginn der Flutkatastrophe im Juli in die betroffenen Regionen in Nordrhein-Westfalen reiste, kündigte Laschet an, damit keine Bilder erzeugen zu wollen. Allerdings veröffentlichte das Social-Media-Team des Landes NRW auf Twitter doch Fotos, auf denen Laschet auf einer überfluteten Straße steht. Mehr zu Laschets Besuch lesen Sie hier.

Zudem spricht er die Situation an, in der Laschet bei einer Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Flutgebiet im Hintergrund lachend zu sehen ist. Das sei "inakzeptabel auf einem anderen Level", kritisiert Rezo. Das sei "krass unauthentisch".

"Kein Einzelfall"

Weiter geht es um die Aussage von Laschet im ARD-Sommerinterview, die CDU plane keine Steuersenkungen – obwohl das im Wahlprogramm stand, wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder anschließend kritisierte. Es gebe nur zwei Möglichkeiten, sagt Rezo. "Entweder er kennt das eigene Wahlprogramm nicht, dann wäre er halt schon todeslost (Anm. d. Red. bedeutet so viel wie "komplett verloren") inkompetent". Oder er habe gewusst, was im Programm steht, "dann hat er halt gelogen".

"Solche komischen Moves sind bei Laschet übrigens kein Einzelfall", sagt Rezo weiter und spricht über das Sommerinterview im ZDF. Dort lehnte Laschet das Vorziehen des Kohleausstiegs ab und sagte: "Wir haben eine Kohlekommission gehabt mit Wissenschaftlern, mit Greenpeace, mit dem BUND", erklärte Laschet. "Und die haben das Datum 2038 vorgeschlagen." Der BUND warf ihm daraufhin vor: "Armin Laschet lügt oder ist falsch informiert". 

Kritik an Klöckner wegen Tierwohl

In weiteren Teilen des Videos kritisiert er Bundesagrarministerin Julia Klöckner für eine zu große Nähe zu Lebensmittelkonzernen und ihre Politik zur Tierhaltung. Rezo kritisiert unter anderem die Haltung von Schweinen auf kleinem Raum. Auch um Verkehrsminister Andreas Scheuer und das Maut-Debakel dreht sich ein Abschnitt, ebenso wie um die Grünen für ein beschnittenes Foto, mit dem sie Werbung für Frauen in der Politik machten.

Es gehe nicht um kleine Fehler, sagt Rezo zum Ende seines Videos. "Es geht bei hohen politischen Ämtern um krasse Entscheidungen, die das Leben von dir und mir stark beeinflussen". 

Rezo kündigt weiteres Video an

Es gebe eine Menge Leute, "die sich jeden Tag den Arsch aufreißen", sagt Rezo. Wenn man aber das Gegenteil von dem tue, was man der eigenen Bevölkerung verspreche oder bewusst die Unwahrheit erzähle, "dann ist man vielleicht nicht in der Lage, solche Aufgaben zu übernehmen". Er kündigte an, einen zweiten Teil bald veröffentlichen zu wollen.

Rezo hatte für das Video "Die Zerstörung der CDU" im vergangenen Jahr einen Nannen-Preis gewonnen. Sein Video löste eine Debatte über die Rolle sozialer Medien bei der Meinungsbildung und den Umgang der Parteien damit aus. 

Verwendete Quellen:

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