HomePolitikDeutschland

Soziales: Tausende sachgrundlose Befristungen in der Bundesregierung


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNord Stream: Probleme an beiden PipelinesSymbolbild für einen TextKubicki beschimpft Erdoğan: "Kanalratte"Symbolbild für einen TextWende in DFB-Gruppe: Erster verliertSymbolbild für ein VideoDiese Regionen erwartet arktische LuftSymbolbild für einen TextSturm verhindert erneut "Artemis"-StartSymbolbild für einen TextUmfrage: Union verliert, AfD legt zuSymbolbild für einen TextSamenspender: Stellen Sie Ihre FragenSymbolbild für einen TextSchadet "The Crown" König Charles?Symbolbild für einen TextARD-Krimiserie wird verlängertSymbolbild für einen TextPorsche-Aktien sehr beliebtSymbolbild für einen TextPolizei stoppt Fluggast in LebensgefahrSymbolbild für einen Watson TeaserPhilipp Lahm geht auf Bayern-Star losSymbolbild für einen TextQuiz – Macht Milch die Knochen stark?

Tausende sachgrundlose Befristungen in der Bundesregierung

Von dpa
Aktualisiert am 04.06.2018Lesedauer: 1 Min.
Eine Frau unterschreibt einen Arbeitsvertrag.
Eine Frau unterschreibt einen Arbeitsvertrag. 7900 Mitarbeiter arbeiten mit befristeten Arbeitsverträgen für die Bundesregierung. (Quelle: Jan-Philipp Strobel./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Düsseldorf (dpa) - Die Bundesregierung beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit etwa 7900 Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen, ohne dabei einen konkreten Sachgrund für die Befristung anzugeben.

Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Frage des FDP-Abgeordneten Otto Fricke hervor, die der "Rheinischen Post" vorliegt. Demnach nutzt die Regierung das Instrument der sachgrundlosen Befristung bei mehr als der Hälfte aller ihrer Befristungsfälle. Allein im Bundesinnenministerium hätten Ende Januar 4541 von 5595 befristet beschäftigten Mitarbeitern eine sachgrundlose Befristung gehabt.


NACHRICHTEN DES TAGES

Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
+3

Die Befristung eines Arbeitsvertrages ohne "sachlichen Grund" ist aktuell für eine Dauer von zwei Jahren zulässig. Innerhalb dieses Zeitraums kann ein befristeter Arbeitsvertrag höchstens dreimal verlängert werden. Tarifverträge können Abweichungen vorsehen. Eine Befristung ist zulässig, wenn es sachliche Gründe gibt. Das Gesetz über Teilzeitarbeit nennt unter anderem eine Befristung im Anschluss an Ausbildung oder Studium, Vertretungsregelungen oder nur vorübergehenden betrieblichen Bedarf.

Laut Koalitionsvertrag von Union und SPD sollen künftig in Betrieben mit mehr als 75 Beschäftigten nur noch höchstens 2,5 Prozent der Mitarbeiter ohne Sachgrund befristet beschäftigt werden können. Bei der Bundesregierung sei der Anteil bis heute jedoch deutlich höher, schreibt das Blatt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Wer soll das nur bezahlen?
Von Fabian Reinbold
Eine Kolumne von Gerhard Spörl
  • Tim Kummert
Von Tim Kummert
ArbeitsvertragBundesregierungFDP
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website