• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Klimapaket: Viele Autofahrer profitieren sogar davon


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextUmstrittene RBB-Chefin tritt zurückSymbolbild für einen TextFDP-Kritik an Corona-PaketSymbolbild für einen Text"Magnum"-Star ist totSymbolbild für einen TextErstes Spiel für ManCity: Haaland überragtSymbolbild für einen TextSchiri-Entscheidungen: Schalke sauerSymbolbild für einen TextHalle Berry überrascht mit neuem LookSymbolbild für einen TextPink-Floyd-Star sorgt für EmpörungSymbolbild für einen TextDeutscher Diplomat in Rio festgenommenSymbolbild für einen TextBayern-Stars feiern an Currywurst-BudeSymbolbild für einen TextBriten sollen Flusskrebse zerquetschenSymbolbild für einen TextMann verlässt Kneipe – MesserangriffSymbolbild für einen Watson TeaserHeftiger Eklat um Star-DJ Robin SchulzSymbolbild für einen TextMit Kult-Loks durch Deutschland reisen – jetzt spielen

Klimapaket: Viele Autofahrer profitieren sogar davon

Von afp
Aktualisiert am 22.09.2019Lesedauer: 2 Min.
Autobahn in Essen: Der Verkehr ist eine immense Quelle für CO2.
Autobahn in Essen: Der Verkehr ist eine immense Quelle für CO2. (Quelle: Rupert Oberhäuser)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Das Klimapaket der großen Koalition ist umstritten – den einen geht es nicht weit genug, den anderen ist es zu radikal. Einige Pendler könnte von den Maßnahmen aber sogar profitieren. Zeitweise zumindest.

Vom Klimapaket der Bundesregierung profitieren einem Medienbericht zufolge viele Pendler, auch wenn sie Auto fahren. Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtete, würde die höhere Pendlerpauschale für viele Autofahrer die Mehrkosten aus den neuen CO2-Preisen ausgleichen. Dabei berief sich die Zeitung auf eigene Berechnungen und Auswertungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Die Pläne der großen Koalition sehen einerseits eine CO2-Bepreisung im Verkehrssektor vor, zugleich aber auch eine Anhebung der Pendlerpauschale ab dem Jahr 2021 bei Strecken von mehr als 20 Kilometern. Die Pauschale soll dann auf 35 Cent steigen - fünf Cent mehr als derzeit pro Kilometer von der Steuer abgesetzt werden können.

Wer viele Steuern zahlt, profitiert stark

Hintergrund hierbei ist nach Angaben von Union und SPD, dass Pendler, die einen langen Arbeitsweg zurücklegen müssen, oft weder auf ein ausgebautes ÖPNV-Angebot zurückgreifen noch eine ausreichende Ladeinfrastruktur für Elektroautos nutzen können. Dies werde sich in den kommenden Jahren aber ändern. Deshalb ist im Klimapaket vorgesehen, die Erhöhung der Pendlerpauschale bis Ende 2026 zu befristen.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Anke Engelke: "Das macht traurig, wütend, krank und hässlich"
Anke Engelke: Sie ist Veganerin, Gender-Befürworterin und eine der lustigsten Frauen in Deutschland.


Wie die "FAS" nun berichtete, würde den Plänen zufolge 2021 beispielsweise ein Polo-Fahrer mit geringem Einkommen insgesamt entlastet, wenn er mehr als 28 Kilometer von der Arbeit weg wohnt. Mit der Zeit schrumpfe die Entlastung aber. Schon im Jahr 2023 überwiegt die Belastung durch den CO2-Preis bis zu einer Entfernung von 77 Kilometern.

Eine Modellrechnung der Zeitung und des DIW-Steuerexperten Stefan Bach zeigt demnach, dass derjenige, der mehr versteuert, auch mehr Steuern sparen kann: Ein Spitzenverdiener zum Beispiel werde im ersten Jahr schon ab einer Entfernung von 25 Kilometern entlastet, selbst wenn er ein großes BMW-X7-SUV fahre.

Gleichzeitig mache die geplante Abwrackprämie für Ölheizungen den Erwerb einer klimafreundlichen Heizung attraktiv. Wer eine alte Ölheizung durch ein neues, effizientes System ersetzt, soll 40 Prozent der Einbaukosten an den Staat abgeben können.

Chance für Immobilieneigentümer

"Durch die Abwrackprämie werden Wärmepumpen gegenüber Ölheizungen günstiger" sagte Johannes Wagner vom Energiewirtschaftlichen Institut in Köln (EWI) der "FAS". Eine neue Ölheizung für ein Einfamilienhaus verursacht laut seiner Modellrechnung künftig Kosten von 42.500 Euro für Einbau und Betrieb während einer Nutzungsdauer von 20 Jahren.

Eine Wärmepumpe schlage nur mit 33.000 Euro zu Buche. Allerdings sei es oft erforderlich, die Hauswand zu dämmen, bevor eine Wärmepumpe eingebaut werden könne. Neue Ölheizungen sollen den Koalitionsplänen zufolge von 2026 an verboten sein.

Auch Flugtickets sollen teurer werden denn eine höhere Luftverkehrssteuer soll dem Staat das Geld ersetzen, das durch eine Mehrwertsteuer-Senkung auf Bahntickets im Fernverkehr entsteht.

Der "FAS" zufolge müsste die Luftverkehrssteuer dazu um rund 40 Prozent steigen. Das wäre für innereuropäische Flüge eine Erhöhung von 7,38 Euro pro Ticket auf etwas über zehn Euro, für Langstrecken von 41,49 Euro auf knapp 60 Euro, berichtete die Zeitung. Diese Zahlen gelten demnach, falls der Aufschlag alle Steuersätze gleichmäßig trifft.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Annika Leister
Von Miriam Hollstein, Annika Leister
BundesregierungCO2SPD
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website