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Wegen Corona-Krise: Bauernpräsident warnt – Obst und Gemüse könnte knapp werden

Bauernpräsident warnt  

Angebot von Obst und Gemüse könnte schrumpfen

01.04.2020, 07:37 Uhr | AFP

Wegen Corona-Krise: Bauernpräsident warnt – Obst und Gemüse könnte knapp werden. Leere Regale im Supermarkt: Um eine Knappheit zu verhindern, forderte der Bauernpräsident, die Grenzen für Erntehelfer so schnell wie möglich wieder zu öffnen. (Symbolbild) (Quelle: imago images/snapshot)

Leere Regale im Supermarkt: Um eine Knappheit zu verhindern, forderte der Bauernpräsident, die Grenzen für Erntehelfer so schnell wie möglich wieder zu öffnen. (Symbolbild) (Quelle: snapshot/imago images)

Die deutschen Grenzen sind zu – auch für die Arbeiter, die sonst auf den Feldern helfen. Der Bauernverband ist alarmiert: Denn den Supermärkten könnten einige Waren ausgehen.

Das Angebot an frischem Obst und Gemüsen in den deutschen Supermärkten wird in den kommenden Wochen und Monaten infolge der Corona-Krise schrumpfen, so die Einschätzung des Bauernpräsidenten Joachim Rukwied. Er gehe zudem davon aus, dass es Preissteigerungen geben werde, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Hintergrund sei der Mangel an Saisonarbeitern aus Osteuropa.

Wegen der Pandemie hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in der vergangenen Woche ein Einreiseverbot für Erntehelfer verhängt. In der Bundesregierung gibt es Überlegungen, stattdessen Asylbewerber oder Arbeitslose auf den Feldern einzusetzen. Dies aber würde "den Arbeitskräftemangel nur lindern", sagte Rukwied.

Die Mitarbeiter aus Osteuropa seien zum Teil seit Jahren oder Jahrzehnten in den einzelnen Betrieben tätig und hätten entsprechende Erfahrung, betonte der Bauernpräsident. Er forderte die Bundesregierung auf, die Grenzen für Erntehelfer so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Doch selbst wenn dies geschehe, sei unklar, ob die Saisonkräfte tatsächlich zurückkämen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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