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Corona-Krise: Regierung plant offenbar Lockerungen für Einschränkungen

Einschränkungen wegen Corona  

Bericht: Regierung hat bereits einen Plan für Lockerungen

06.04.2020, 17:17 Uhr | rtr, t-online.de

Exponentielle Coronavirus-Verbreitung: So wirken sich Sozial-Kontakte aus

Das Coronavirus verbreitet sich ohne in Quarantänemaßnahmen exponentiell. Eine Video-Animation zeigt, wie sich die Infektions-Geschwindigkeit verlangsamen lässt. (Quelle: t-online.de)

Videoanimation zeigt: So wirken sich Sozialkontakte und ihre Vermeidung aus bei der Ausbreitung des Coronavirus. (Quelle: t-online.de)


Laut einem Bericht hat die Bundesregierung einen Plan für die Lockerung der Lockdown-Maßnahmen entwickelt. Das zuständige Ministerium dementiert jedoch. Bislang gelten die Einschränkungen bis zum 19. April.

Die Bundesregierung treibt die Planungen für die Lockerung der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie laut einem Bericht voran. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von einem Konzeptpapier des Innenministeriums, nach dem der Einzelhandel, Restaurants und in bestimmten Regionen die Schulen in einem ersten Schritt wieder eröffnet werden. Großveranstaltungen und private Feiern sollten vorerst verboten bleiben. 

Allerdings bestritt das Ministerium später, das Konzept-Papier in Auftrag gegeben zu haben. "Das Papier ist nicht vom Innenministerium und nicht von uns in Auftrag gegeben", sagte ein Sprecher des Ressorts zu Reuters. Die Einschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus sollen bislang bis zum 19. April gültig bleiben.

Dem Bericht zufolge heißt es in dem Papier weiter, dass eine Pflicht zum Tragen von Masken in Bussen und Bahnen, in Fabriken und Gebäuden eingeführt werden soll – sobald diese in ausreichender Zahl vorhanden sind. Bestimmte Wirtschaftszweige könnten zunächst als "Inseln" den Betrieb wieder aufnehmen, wenn sie nicht zu viel Kundenkontakt vorsähen. 

Lockerungen nur unter bestimmten Voraussetzungen  

Als Voraussetzung nennt das Papier, dass die Ansteckungsrate unter eins bleibt. Das heißt, dass ein Infizierter weniger als einen anderen Menschen ansteckt. Derzeit liegt die Rate bei eins. Das Robert Koch-Institut hatte ein Sinken auf unter eins für diese Tage in Aussicht gestellt.


Zur Kontrolle der Pandemie, die bis 2021 dauern werde, müssten Infizierte und deren Kontaktpersonen möglichst innerhalb von 24 Stunden identifiziert und unter Quarantäne zu Hause oder in Hotels gestellt werden.

Am Montag hatte bereits Österreichs Kanzler Kurz ähnliche Schritte angekündigt. Nach Ostern sollen die Maßnahmen schrittweise gelockert werden. Dies solle unter strengen Bedingungen passieren. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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