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Max-Plack-Institut: Kontaktsperre könnte in zehn Tagen gelockert werden

Simulation des Max-Planck-Instituts  

Experten: Kontaktsperre könnte in zehn Tagen gelockert werden

09.04.2020, 08:41 Uhr | t-online.de

Exponentielle Coronavirus-Verbreitung: So wirken sich Sozial-Kontakte aus

Das Coronavirus verbreitet sich ohne in Quarantänemaßnahmen exponentiell. Eine Video-Animation zeigt, wie sich die Infektions-Geschwindigkeit verlangsamen lässt. (Quelle: t-online.de)

Videoanimation zeigt: So wirken sich Sozialkontakte und ihre Vermeidung aus bei der Ausbreitung des Coronavirus. (Quelle: t-online.de)


Forscher des Göttinger Max-Planck-Instituts geben Grund zur Zuversicht. Die Kontaktsperre wegen der Corona-Krise könnte in zehn Tagen gelockert werden – sagen zumindest Simulationen.  

Laut einer Simulation von Forschern des Göttinger Max-Planck-Instituts haben die seit dreieinhalb Wochen geltenden Kontaktsperren einen entscheidenden Beitrag bei der Eindämmung des Coronavirus gebracht. "Wir sehen eine klare Wirkung der Kontaktsperre vom 22. März und den Beitrag von jeder einzelnen Person", wird Forscherin Viola Priesemann in einer Pressemitteilung zitiert.

Der Simulation zufolge habe die Kontaktsperre die exponentielle Ausbreitung des Virus "gebrochen". Zuvor beschlossene Maßnahmen wie die Schließung von Schulen oder Restaurants und die Absage von Großveranstaltungen hätten dazu allein nicht gereicht, heißt es weiter.

Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland (Stand: 7. April 2020; Quelle: Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation).Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland (Stand: 7. April 2020; Quelle: Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation).

"Soziale Kontakte noch zwei Wochen beschränken" 

Die Simulation zeige, dass die Bundesbürger "soziale Kontakte noch etwa zwei Wochen auf ein Minimum beschränken" müssten. Ferner heißt es, dass die Fallzahlen in "etwa zehn Tagen" so gering sein sollten, dass "die Kontaktsperre gelockert werden könnte."

Auch wenn Priesemann lobt, die Gesellschaft könne "wirklich stolz darauf sein, dass sie diese Wende geschafft hat", weisen die Forscher explizit darauf hin, dass die Entwicklung zwar ermutigend, aber keine Entwarnung sei.

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