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"Hart aber Fair" – Lauterbach: Keine Normalität bis 2022


Bei "Hart aber Fair"
Lauterbach: Keine Normalität bis 2022

Von t-online, dpa
20.04.2020Lesedauer: 2 Min.
Karl Lauterbach in der ARD-Talkshow "Hart aber Fair": Der SPD-Politiker fordert mehr Geduld in Corona-Krise.Vergrößern des BildesKarl Lauterbach in der ARD-Talkshow "Hart aber Fair": Der SPD-Politiker fordert mehr Geduld in Corona-Krise. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
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Der Bundestagsabgeordnete der SPD, Karl Lauterbach, spricht in der ARD-Talkshow "Hart aber Fair" drastisch über die Corona-Krise. Er sagt zudem, dass es keine Normalität bis 2022 geben werde.

Bei "Hart aber Fair" in der ARD am Montagabend hat Frank Plasberg auch den Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach (SPD) zu Gast. Dieser sieht für Deutschland eine drastische Zukunft in der nächsten Zeit voraus. Lauterbach sagte: "Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir zu einer Normalität, wie wir sie im letzten Jahr gekannt haben, auch in der Schule, frühestens 2021, vielleicht sogar nach den neusten Studien, 2022 zurückkommen." Daraufhin sagte Moderator Plasberg: "Herr Lauterbach, das sagen Sie in einem Nebensatz. Ist Ihnen klar, was das bedeutet?"

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Lauterbach antwortet wiederum: "Man muss die Wahrheit doch sagen." Und ergänzt: "Die beste Studie, die es zum Langzeitverlauf gibt, ist die in der letzten Woche erschienene Studie der Arbeitsgruppe der Havard-Uni. Das ist eine Studie die sagt, wir müssen damit rechnen, dass es möglicherweise bis 2022 geht."

Lauterbach: Corona-Vorkehrungen im Bundestag "nicht optimal"

Bereits zuvor hatte Lauterbach bei "ZDFheute" die Vorkehrungen des Bundestags wegen der Corona-Pandemie als nicht ideal bezeichnet. Die Schutzmaßnahmen für die Abgeordneten seien "gerade noch akzeptabel, aber nicht optimal", sagte Lauterbach "ZDFheute". "Der Bundestag macht von den modernen Kommunikationsinstrumenten noch zu wenig Gebrauch."

Lauterbach schlägt dem Bericht zufolge vor, Ausschusssitzungen und Anhörungen sollten nur noch per Skype oder ähnlichen Plattformen stattfinden. Der SPD-Abgeordnete sprach sich zudem dafür aus, an den Sitzungstagen "nur noch das Allernötigste" zu beraten. Die Mindestanwesenheit, die erst im März auf ein Viertel der Abgeordneten gesenkt worden war, solle weiter verringert werden.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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