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"Keine Partei will Wohnungsmangel mit Eigenheimbau lösen"

Eine TV-Kritik von Charlotte Zink

Aktualisiert am 19.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Jürgen Trittin: Der Grünen-Politiker hat seinen Parteikollegen Anton Hofreiter bei "Markus Lanz" in Schutz genommen.
Jürgen Trittin: Der Grünen-Politiker hat seinen Parteikollegen Anton Hofreiter bei "Markus Lanz" in Schutz genommen. (Quelle: imago images)
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Von der Eigenheim-Debatte bis hin zu seinem Verhältnis zu Altkanzler Schröder: "Grünen"-Politiker Jürgen Trittin stellte sich den Fragen von Markus Lanz. Gleich beim ersten Thema wurde es dabei laut.

Ein "Spiegel"- Interview mit Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat in der vergangenen Woche für Wirbel gesorgt. Der Grund: Hofreiter hatte Skepsis gegenüber dem Neubau von Eigenheimen zum Ausdruck gebracht. Danach sah sich seine Partei gezwungen, Vorwürfe zurückzuweisen, man strebe ein pauschales Eigenheim-Verbot an.

Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz habe Hofreiter mit seinen Aussagen zu Eigenheimen einen regelrechten "kommunikativen Super-Gau" geliefert, befand Lanz in seiner Sendung. Von Trittin wollte er wissen: "Warum passiert das einem Profi?"

Der Grüne zeigte sich jedoch gelassen und nahm seinen Parteikollegen uneingeschränkt in Schutz: "Das ist falsch, dass die Grünen, wie der 'Spiegel' behauptete, das Eigenheim verbieten wollen – eine Lüge", stellte er schlicht klar. "Toni wird für eine Position geprügelt, die vielerorts kommunal praktiziert wird", so Trittin weiter.

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Tatsächlich war Hofreiter in dem "Spiegel"-Interview nicht allgemein, sondern konkret zu einem den Wohnungsmarkt im Hamburger Norden betreffenden Beschluss befragt worden. Als sich der Verleger des Magazins "The European", Wolfram Weimer, im Studio mit der Anmerkung zu Wort meldete, Hofreiter habe dennoch deutlich offenbart, dass er eine Anti-Eigenheim Haltung vertrete, wurde Trittin laut.

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"Es gibt keine Partei, die Wohnungsmangel mit Eigenheimbau lösen will", erklärte er deutlich. Und stellte zu dem Vorwurf eines angestrebten Eigenheim-Verbots final klar: "Das haben die Grünen nicht gesagt und das wollen sie auch nicht." Ein "Eigentor" für die Grünen sei "die Sache mit dem Eigenheim" dennoch gewesen, beharrte Lanz.

Trittin kritisiert Altkanzler Schröder für Rostneft-Posten

Doch es ging am Donnerstagabend nicht nur um Trittins politische Kollegen der Gegenwart. Im Zusammenhang mit einer Debatte um den inhaftierten Kremlkritiker Alexej Nawalny und der Pipeline Nord Stream 2 als potentielles Druckmittel für dessen Freilassung, kam die Sprache auf Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Unter ihm war Trittin bis 2005 Bundesumweltminister gewesen.

Journalist Weimer schlug dem Grünen deswegen vor, er solle den Altkanzler überzeugen, Putin zu anzurufen und anzuregen Nawalny freizulassen, damit das Geschäft mit der Pipeline klappe. "Sie haben doch guten Kontakt zu Gerhard Schröder", so Weimer.

Doch Trittin sah für diesen Plan offenbar keine realistische Erfolgschance. Der Grund: Schröder sei als Aufsichtsratsvorsitzender des russischen Staatskonzerns Rosneft dem Wohl des russischen Staats verpflichtet, erklärte er.

"Er weiß, dass ich es grundsätzlich falsch finde"

Und merkte auch an: "Er weiß, dass ich es grundsätzlich falsch finde, dass ein ehemaliger deutscher Bundeskanzler dem Wohle Russlands verpflichtet ist." Was Schröder zu dieser Kritik sage, wollte Lanz prompt wissen.

Trittins Antwort: "Wir haben manche Differenz und dann müssen wir halt mit der Differenz leben." Er habe auch den Eindruck, Schröder sei in dieser Hinsicht festgefahren in seiner Einstellung.

Nichtsdestotrotz stellte der Grüne über sein Verhältnis zu dem Altkanzler auch klar: "Ich freue mich trotzdem, dass wir noch miteinander reden können."

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Von Peter Schink, Luis Reiß
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