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Armin Laschet stellt sich hinter Gesundheitsminister Jens Spahn

Wegen Astrazeneca-Pause  

CDU-Chef Laschet nimmt Gesundheitsminister Spahn in Schutz

18.03.2021, 00:23 Uhr | dpa

Armin Laschet stellt sich hinter Gesundheitsminister Jens Spahn. CDU-Chef Armin Laschet bei einer Pressekonferenz nach den Landtagswahlen. Er hat die Entscheidung, Astrazeneca zu pausieren, verteidigt. (Quelle: dpa/Michael Kappeler/)

CDU-Chef Armin Laschet bei einer Pressekonferenz nach den Landtagswahlen. Er hat die Entscheidung, Astrazeneca zu pausieren, verteidigt. (Quelle: Michael Kappeler//dpa)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekommt Rückendeckung von seinem Parteivorsitzenden. Armin Laschet hat die Entscheidung, Impfungen mit  Astrazenaca auszusetzen, verteidigt.

CDU-Chef Armin Laschet hat den vorsorglichen Stopp von Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca verteidigt. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe keine andere Möglichkeit gehabt, als den Empfehlungen des Paul-Ehrlich-Instituts zu folgen, sagte Laschet am Mittwochabend in der ARD-Sendung "maischberger. die woche".

Das für die Impfstoff-Sicherheit zuständige Institut hatte wegen möglicher Gesundheitsrisiken dazu geraten, Impfungen mit dem Astrazeneca-Stoff auszusetzen. "Da kann Politik gar nicht anders, als der Wissenschaft folgen", sagte Laschet. Der NRW-Ministerpräsident stellte sich vor den kritisierten Gesundheitsminister. Spahn habe "den schwersten Job überhaupt".

Der Gebrauch des Astrazeneca-Impfstoffs war in Deutschland und weiteren Ländern nach vereinzelten Thrombosefällen nach Impfungen ausgesetzt worden. Deutschland impft bis zu einer EMA-Entscheidung nur die Präparate von Biontech/Pfizer und Moderna.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will an diesem Donnerstag entscheiden, ob der Impfstoff von Astrazeneca weiter verwendet werden soll. Alle EU-Mitgliedsstaaten sollten dann ähnlich reagieren, forderte Laschet. Bei den Impfungen müsse es "eine einheitliche europäische Sprache" geben. Bisher sei der Umgang mit den Problemen bei dem Impfstoff in der EU "in jeder Hinsicht schief gelaufen".

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