• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Impfgipfel: Alle HausĂ€rzte sollen ab Ostern gegen Corona impfen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextFormel 1: Festnahmen nach ProtestaktionSymbolbild fĂŒr einen TextSchĂŒsse in Kopenhagen: KonzertabsageSymbolbild fĂŒr einen TextUS-Polizei erschießt AfroamerikanerSymbolbild fĂŒr einen TextGeorg Kofler bestĂ€tigt seine neue LiebeSymbolbild fĂŒr einen Text"Tatort"-Umfrage: Stimmen Sie jetzt abSymbolbild fĂŒr einen TextKultregisseur mit 59 Vater gewordenSymbolbild fĂŒr einen TextWeiteres Opfer bei Haiangriff in ÄgyptenSymbolbild fĂŒr einen TextTheater-Star Peter Brook ist totSymbolbild fĂŒr einen TextTödlicher Badeunfall in KölnSymbolbild fĂŒr einen TextFiona Erdmann bringt Baby in NotaufnahmeSymbolbild fĂŒr einen TextNachbarin findet Blutspritzer an HaustĂŒrSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserCathy Hummels: Neue Liebes-SpekulationSymbolbild fĂŒr einen TextDeutschland per Zug erkunden - jetzt spielen

Das haben Bund und LĂ€nder beim Impfgipfel beschlossen

Von t-online
Aktualisiert am 19.03.2021Lesedauer: 3 Min.
Pressetermin in einer Hausarztpraxis in Sachsen: Ab der Woche nach Ostern werden die Praxen in Deutschland flÀchendeckend in die Impfkampagne einbezogen.
Pressetermin in einer Hausarztpraxis in Sachsen: Ab der Woche nach Ostern werden die Praxen in Deutschland flÀchendeckend in die Impfkampagne einbezogen. (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Wie geht es weiter mit dem Impfen gegen das Coronavirus in Deutschland? Dazu haben Bund und LÀnder bei einem "Impfgipfel" beraten. Was die Kanzlerin und die MinisterprÀsidenten verabredeten.

Bund und LĂ€nder haben am Freitag ĂŒber die Impfstrategie in Deutschland beraten. Beschlossen wurde, dass die HausĂ€rzte flĂ€chendeckend ab der Woche nach Ostern in die Kampagne eingebunden werden. Außerdem bekommen BundeslĂ€nder mit hohen Infektionszahlen in den Grenzregionen zusĂ€tzliche Lieferungen. Worauf sich Kanzlerin Angela Merkel und die 16 MinisterprĂ€sidenten geeinigt haben – ein Überblick.

  • Alle HausĂ€rzte sollen ab dem 5. April impfen: Die HausĂ€rzte in Deutschland sollen unmittelbar nach Ostern routinemĂ€ĂŸig in die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus einsteigen. Alle 50.000 Arztpraxen sollen dann mit Impfstoff versorgt werden. Allerdings stehen in der ersten Woche dafĂŒr nur rund eine Million Dosen zur VerfĂŒgung, wie aus dem Beschlusspapier der Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der LĂ€nderregierungschefs vom Freitag hervorgeht. Pro Woche wird jede Praxis zunĂ€chst circa 20 Impfdosen erhalten.
  • Grenzregionen erhalten mehr Impfstoff: Das Saarland, Bayern, Sachsen, Rheinland-Pfalz und ThĂŒringen erhalten als Grenzregionen zusĂ€tzliche Mengen Impfstoff, haben Bund und LĂ€nder beschlossen. Hintergrund ist die starke Verbreitung der sĂŒdafrikanischen Virusvariante in der französischen Region Moselle, aber auch die hohe Inzidenz in Tschechien. Das Saarland erhĂ€lt 80.000 zusĂ€tzliche Dosen und Rheinland-Pfalz 20.000 aus einer Zusatzlieferung von Biontech/Pfizer. Die LĂ€nder Bayern und Sachsen bekommen jeweils 100.000 Extra-Dosen, ThĂŒringen 30.000.
  • Mehr Impfstoff von Biontech: Deutschland erhĂ€lt aus einer zusĂ€tzlichen Biontech-Lieferung an die EU ĂŒber 580.000 Dosen, von denen 330.000 Einheiten wie genannt an die Grenzregionen verteilt werden. 250.000 zusĂ€tzliche Impfdosen kommen in das Kontingent fĂŒr die HausĂ€rzte, damit zum Impfstart in den Praxen mindestens eine Million Impfdosen zur VerfĂŒgung stehen.
  • Ärzte sollen vulnerable Patienten zuerst einladen: FĂŒr die Impfungen in den Praxen gilt wie in den Impfzentren auch die Priorisierung gemĂ€ĂŸ der Impfverordnung. "Zu Beginn sind die Arztpraxen aufgefordert, schwerpunktmĂ€ĂŸig immobile Patientinnen und Patienten in der eigenen HĂ€uslichkeit sowie Personen mit Vorerkrankungen, die mit einem hohen Risiko im Falle einer Sars-CoV-2-Infektion verbunden sind, zu impfen", heißt es im Beschluss. Da die Liefermengen zu Beginn noch begrenzt sind, empfehlen Bund und LĂ€nder, dass zunĂ€chst die Ärzte ihre besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten gezielt einladen.
  • Die Impfstoffmengen sollen perspektivisch anwachsen: Den Arztpraxen sollen in der Woche nach Ostern knapp eine Million Dosen zur VerfĂŒgung stehen. In der Woche ab dem 12. April sollen es dann 1,2 Millionen sein, ab dem 19. April knapp ĂŒber eine Million und ab dem 26. April dann 3,2 Millionen Impfdosen.
  • Impfzentren bleiben in Betrieb: Bund und LĂ€nder bleiben dabei, dass die Impfzentren kĂŒnftig mit 2,25 Millionen Impfdosen wöchentlich rechnen können, wie dies die Gesundheitsminister zuvor vereinbart hatten.
  • Nicht in allen LĂ€ndern sollen Ärzte das Impfen starten mĂŒssen: Einzelne LĂ€nder können bis Montag beim Bundesgesundheitsministerium ein "Opt-out" erklĂ€ren. Das bedeutet, sie können anmelden, wenn sie im April noch nicht an der routinemĂ€ĂŸigen Impfung in den Arztpraxen teilnehmen wollen. Die Apotheken werden dann nicht vom Großhandel mit Impfstoffen fĂŒr die Arztpraxen versorgt und die entsprechenden LĂ€nder erhalten weiter gemĂ€ĂŸ ihres Bevölkerungsanteils die Lieferungen.
  • Bund und LĂ€nder sollen Lieferketten sicherstellen: Gesundheitsminister Jens Spahn und die Gesundheitsministerkonferenz werden aufgerufen, den Dokumentationsaufwand in den Arztpraxen möglichst gering zu halten. Zugleich sollen sie sicherstellen, dass Arztpraxen ĂŒber den
    Großhandel und die Apotheken anteilig gerecht versorgt werden und auch ausreichend Impfzubehör zur VerfĂŒgung steht.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
"Herr Scholz, wie viel kostet ein Kilo Erdbeeren?"
  • Johannes Bebermeier
Von Johannes Bebermeier
Angela MerkelCDUCoronavirusDeutschland
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website