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Wackelt Merkels Impfversprechen jetzt? Das denken die Deutschen

Von Daniel Schreckenberg

Aktualisiert am 01.04.2021Lesedauer: 3 Min.
Gesundheitsminister Jens Spahn und Kanzlerin Angela Merkel (beide CDU): Ist das Impfangebot f├╝r alle bis Ende des Sommers noch haltbar?
Gesundheitsminister Jens Spahn und Kanzlerin Angela Merkel (beide CDU): Ist das Impfangebot f├╝r alle bis Ende des Sommers noch haltbar? (Quelle: photothek/imago-images-bilder)
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Astrazeneca soll an weite Teile der Bev├Âlkerung nicht mehr verimpft werden. Kippt jetzt das Impfversprechen der Regierung, bis Sommer jedem ein Impfangebot zu machen? Die Deutschen haben eine klare Meinung.

Der Erfolg der deutschen Impfkampagne wird zum Schluss an einem einzigen Satz gemessen: "Wir werden allen Deutschen bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot machen", erkl├Ąrten Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn im Fr├╝hjahr unisono. Doch nach dem aktuellen Chaos um den Impfstoff von Astrazeneca und den damit verbundenen Beschr├Ąnkungen auf Personen ├╝ber 60 Jahre k├Ânnte das Versprechen der Regierung wackeln. So glaubt eine gro├če Mehrheit der Deutschen nicht mehr daran, dass allen impfwilligen B├╝rger bis zum Sommer ein Impfangebot gemacht werden kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine exklusive Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey f├╝r t-online.

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Demnach antworten fast 56 Prozent der Befragten auf die Frage "Denken Sie, dass bis Ende des Sommers allen B├╝rgern ein Impfangebot gemacht werden kann, nachdem AstraZeneca nur noch f├╝r Personen ├╝ber 60 empfohlen wird?" mit "Nein, auf gar keinen Fall" oder "eher Nein". Lediglich 33,5 Prozent sind noch davon ├╝berzeugt, dass das Impfversprechen der Regierung eingehalten wird. Rund 10 Prozent sind unentschieden.

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Bund und L├Ąnder hatten am Dienstagabend nach einer Empfehlung der St├Ąndigen Impfkommission (Stiko) beschlossen, Astrazeneca in der Regel nur noch f├╝r Menschen ab 60 Jahre einzusetzen. J├╝ngere sollen sich "nach ├Ąrztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgf├Ąltiger Aufkl├Ąrung" weiterhin damit impfen lassen k├Ânnen.

Auch in Union wenig Vertrauen

Hintergrund sind F├Ąlle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen. Erst Mitte M├Ąrz waren Astrazeneca-Impfungen nach einer einige Tage langen Impfpause und neuen ├ťberpr├╝fungen wieder angelaufen.

CIVEY2

Werden die Befragten nach ihrer Wahlabsicht sortiert, ergeben sich gro├če Unterschiede: So glauben bei den Unionsanh├Ąngern immerhin noch 44,1 Prozent an das Versprechen ihrer Kanzlerin ÔÇô gegen├╝ber 44,7 Prozent, die nicht daran glauben.

Junge sind besonders skeptisch

Bei den Anh├Ąngern der ├╝brigen Parteien ├╝berwiegen die Pessimisten deutlich: Bei den SPD-Sympathisanten glauben rund 48,3 Prozent nicht mehr an das Impfversprechen, bei den Gr├╝nen sind es 56,3 Prozent. Bei Anh├Ąnger der FDP (70,1 Prozent), Die Linke (67,1 Prozent) und schlie├člich der AfD (81,2 Prozent) h├Ąlt ein Gro├čteil der Befragten das Impfangebot f├╝r nicht mehr haltbar.

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├ähnlich differenziert ist die Sichtweise, wenn nach Altersgruppen sortiert wird: Sagen noch 44,7 Prozent der ├╝ber 65-J├Ąhrigen, dass bis zum Ende des Sommers jeder ein Impfangebot bekommen wird (gegen├╝ber rund 44 Prozent, die nicht daran glauben), sind es bei den 50- bis 64-J├Ąhrigen schon nur noch 32,7 Prozent. In den Altersgruppen von 18 bis 49 Jahren ist gerade einmal noch jeder Vierte davon ├╝berzeugt, dass bis zum Sommer jeder eine Impfung erhalten haben wird.

Kanzlerin Merkel bekr├Ąftigte zu Beginn der Woche das Ziel, bis zum Ende des Sommers allen B├╝rgern ein Impfangebot zu machen. Auch Gesundheitsminister Spahn sprach von einem "R├╝ckschlag", rief aber zugleich alle ab 60 auf, "dieses Impfangebot auch wahrzunehmen". Der Impfstoff sei sehr wirksam, gerade bei ├älteren.

Zur Methodik: In die Umfrage flossen die Antworten von 5.055 bev├Âlkerungsrepr├Ąsentativ ausgew├Ąhlten Menschen ein, die zwischen dem 31. M├Ąrz und dem 1. April 2021 online gefragt wurden: "Denken Sie, dass bis Ende des Sommers allen B├╝rgern ein Impfangebot gemacht werden kann, nachdem AstraZeneca nur noch f├╝r Personen ├╝ber 60 empfohlen wird?" Der statistische Fehler f├╝r die Gesamtergebnisse betr├Ągt 2,5 Prozent, f├╝r Teilgruppen kann er davon abweichen.

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Von Mario Thieme
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