Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitik

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenpolitiker der Union grenzen sich von AfD ab


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextGlätte: Karambolage auf AutobahnbrückeSymbolbild für einen TextRonaldo äußert sich nach DegradierungSymbolbild für einen TextTrump-Firma schuldig gesprochenSymbolbild für einen TextEU erhöht Druck auf ChinaSymbolbild für ein VideoHier drohen Schnee und GlatteisSymbolbild für einen TextAutofahrerin stirbt – Sohn schwer verletztSymbolbild für einen TextBahn setzt auf PorzellanSymbolbild für einen TextApple verschiebt Startdatum für autonomes FahrzeugSymbolbild für ein VideoAffe jagen Frau ins MeerSymbolbild für einen TextGastro verkauft Currywurst für 12 EuroSymbolbild für einen TextPolizei stürmt Haus von MenschenhändlerSymbolbild für einen Watson TeaserMicaela Schäfer: Busen-Plan entsetztSymbolbild für einen TextAnzeige: Jahres-LOS kaufen und Einzel-LOS gratis dazu sichern
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

CDU-Spitzenpolitiker wollen klare Kante gegenüber AfD zeigen

Von dpa, ds

31.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Armin Laschet und Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt: "Wer darüber nachdenkt, mit der AfD zu kooperieren, trifft auf den gebündelten Widerstand der ganzen CDU", so Laschet.
Armin Laschet und Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt: "Wer darüber nachdenkt, mit der AfD zu kooperieren, trifft auf den gebündelten Widerstand der ganzen CDU", so Laschet. (Quelle: Sebastian Willnow/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Union oder AfD – wer wird stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt? Eine Woche vor den Landtagswahlen attackiert das Spitzenpersonal der Union die Rechtspopulisten scharf.

Führende CDU-Politiker haben sich eine Woche vor der mit Spannung erwarteten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich von der AfD abgegrenzt. CDU-Chef und Kanzlerkandidat Armin Laschet warnte zudem vor Gedankenspielen über eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten. "Wer darüber nachdenkt, mit der AfD zu kooperieren, trifft auf den gebündelten Widerstand der ganzen CDU", sagte Laschet am Montag nach Angaben von Teilnehmern in Beratungen des Präsidiums seiner Partei, die teils in Präsenz in Berlin und teils online organisiert worden waren.

Wichtig sei, "nicht zu versuchen, der AfD hinterherzulaufen, sie zu kopieren oder nach rechts zu rücken. Es braucht eine klare Abgrenzung der CDU zur AfD", sagte auch der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans.

Hans sagte, es gebe viele Menschen, die geneigt seien, bei der AfD ihr Kreuz zu machen und die deswegen nicht rechts seien. "Aber man muss ihnen klarmachen, dass sie sich mit teils rechtsradikalen Ideologien gemein machen, wenn sie ihr Kreuz dort setzen. Aber das geht nicht durch Bevormundung, das geht nicht durch Ausgrenzung von Bürgerinnen und Bürgern, sondern durch klare Abgrenzung in der Parteipolitik." Es gehe darum, ob das Land weiterhin auf zukunftsfähige Arbeitsplätze und gute Bildungschancen setzen könne, "oder ob das Land im Chaos versinkt mit einer AfD".

Keine Koalition mit der AfD

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner sagte, vor dem Hintergrund der Zustimmung zu den Populisten und Spaltern von der AfD werde sehr klar, dass die CDU in Sachsen-Anhalt Nummer eins werden müsse. Die CDU habe "sehr klar gesagt, dass wir – egal wo – nicht mit der AfD koalieren werden, und das bleibt auch weiterhin so bestehen."

Mit Blick auf Äußerungen des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), der dem "FAZ-Podcast für Deutschland" gesagt hatte, ein Teil der Bevölkerung habe "gefestigte nichtdemokratische Ansichten", sagte Klöckner, die Unterschiede zwischen Ost und West, was die AfD angehe, differenziert anzusprechen, sei Aufgabe von Wanderwitz als Ostbeauftragtem. "Also nicht alles zu übertünchen, sondern dort, wo sich Fragen stellen, die auch anzusprechen."

Ziemiak warnt vor Wahlsieg der AfD

Generalsekretär Ziemiak warnte vor einem Wahlsieg der AfD. Am Sonntag gehe es darum, "dass nicht die extremen Positionen eine Mehrheit bekommen". Mit Blick auf die AfD fügte Ziemiak hinzu: "Wer es abwenden will, dass eine rechtspopulistische Partei stärkste Partei in Sachsen-Anhalt wird, muss seine Stimme der CDU geben." Entweder bleibe die CDU stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt - oder "es werden ganz Rechte mit einer Partei, die nicht für Versöhnen, sondern für Spalten steht". Die CDU stehe hingegen für die "Mitte der Gesellschaft".

Präsidiumsmitglied Norbert Röttgen lobte, Wanderwitz habe eine wichtige Diskussion angestoßen. Der hohe Anteil von AfD-Wählern dürfe nicht verschwiegen werden, könne aber auch nicht in eine Kategorie gesteckt werden. "Wir müssen wieder über Deutschland reden und darüber, dass Ost und West sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickeln. Das ist ein Thema."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Ministerin will Prämie für gute Lehrerinnen und Lehrer
  • Marc von Lüpke-Schwarz
Marc von Lüpke
AfDArmin LaschetCDUDeutschlandReiner Haseloff

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website