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Corona in Deutschland: Mehr Tote, weniger Infizierte – RKI korrigiert Zahlen

Werte widerrufen  

Mehr Tote, weniger Infizierte – RKI korrigiert Corona-Zahlen

29.07.2021, 14:32 Uhr | dpa, t-online

Corona in Deutschland: Mehr Tote, weniger Infizierte – RKI korrigiert Zahlen. Intensivpfleger auf einer Corona-Station: Trotz steigender Infektionszahlen ist die Belastung der Krankenhäuser noch überschaubar. (Archivfoto) (Quelle: dpa/Sebastian Gollnow)

Intensivpfleger auf einer Corona-Station: Trotz steigender Infektionszahlen ist die Belastung der Krankenhäuser noch überschaubar. (Archivfoto) (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa)

Noch am frühen Morgen meldete das RKI mehr als 3.500 neue Corona-Fälle für Deutschland. Nun hat das Institut seine Angaben widerrufen und neue Zahlen veröffentlicht. 

Das Robert Koch-Institut hat die täglich vermeldeten Statistiken zur Corona-Pandemie korrigiert. Am späten Vormittag meldete das Institut 3.142 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. Noch am frühen Morgen wurden zunächst 3.520 neue Infizierte vermeldet. "Das war ein technisches Problem", sagte die RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher t-online. Bei der Übermittlung der Daten komme es eben manchmal zu Fehlern.

Auch die Zahl der Toten musste das Institut korrigieren. Am frühen Morgen wurden noch 10 Verstorbene gemeldet, tatsächlich kam es zu 21 Todesfällen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in gut drei Wochen auf mehr als das Dreifache gestiegen. Demnach lag sie bei 16,0 – am Vortag betrug der Wert 15,0 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9.

Weniger Tote als vergangene Woche

Noch vor einer Woche waren es 42 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.764.311 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.650.500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.607.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachfrage beim Robert Koch-Institut

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