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Bundeswehrgeneral soll Corona-Krisenstab leiten

Von t-online, rtr, dpa
Aktualisiert am 29.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Generalmajor Carsten Breuer: Er soll den Corona-Krisenstab leiten.
Generalmajor Carsten Breuer: Er soll den Corona-Krisenstab leiten. (Quelle: SĂ€mmer/imago-images-bilder)
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Die Ampelparteien wollen in der Pandemie-BekĂ€mpfung kĂŒnftig auf einen Corona-Krisenstab setzen. Nun steht Berichten zufolge fest, wer diesen leiten wird.

Ein Bundeswehrgeneral wird den neuen Corona-Krisenstab leiten. Das berichten die "SĂŒddeutsche Zeitung" und der "Spiegel". Dabei soll es sich laut den Berichten um Generalmajor Carsten Breuer handeln. Der 56-JĂ€hrige ist Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, das fĂŒr EinsĂ€tze der StreitkrĂ€fte im Inland zustĂ€ndig ist.

Breuer, Jahrgang 1964, kennt sich mit Katastrophen und der Pandemie aus. Er koordiniert bereits seit 2020 die Aufgaben der Bundeswehr im Rahmen der Pandemie-Hilfe. Dazu gehörte auch der Einsatz von mehreren Tausend Soldaten in verschiedenen Bereichen wie GesundheitsĂ€mtern, Pflegeeinrichtungen und KrankenhĂ€usern. Unter seinem Kommando half die Bundeswehr bei Schnee- und Hochwasserkatastrophen. Er ist es gewohnt, schnell zu handeln und Ressourcen sowie Personal zur VerfĂŒgung zu stellen, sagte er im Dezember der "Welt".

Erfahrung in Afghanistan und in der Sicherheitspolitik

In seiner Laufbahn diente Breuer in Afghanistan als Brigadegeneral und wurde spĂ€ter ins Verteidigungsministerium versetzt. Dort war er zunĂ€chst in der Abteilung fĂŒr Sicherheitspolitik zustĂ€ndig. Anschließend ĂŒbertrug ihm die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Aktualisierung des Weißbuches, ein Überblick ĂŒber aktuelle und kĂŒnftige Aufgaben der Bundeswehr. Seit 2018 leitet er das Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin.

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FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann begrĂŒĂŸte den Entschluss. "Ich freue mich ĂŒber diese Entscheidung, den Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt von General Breuer (...) leiten zu lassen", twitterte sie und fĂŒgte hinzu: "Ein hervorragender Mann mit großer Expertise in solchen Situationen."

Der grĂŒne Bundestagsabgeordnete Dr. Tobias Lindner nannte Breuer auf Twitter "eine ausgezeichnete Wahl". Er hatte ihn vor einem Jahr in seiner Einsatzzentrale besucht.

Kommunen wollen mit am Tisch sitzen

Der Deutsche StĂ€dtetag hat eine Beteiligung der Kommunen am geplanten stĂ€ndigen Krisenstab im Kanzleramt verlangt. "Der neue Corona-Krisenstab muss sofort starten und die StĂ€dte gehören mit an den Tisch", sagte StĂ€dtetagsprĂ€sident Markus Lewe (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Mit der neuen Virusvariante Omikron spitze sich die Situation zu. ZĂŒgige Entscheidungen seien notwendig. "Die Expertise der StĂ€dte ist dafĂŒr unentbehrlich, denn dort wird die Arbeit gemacht und die Corona-Maßnahmen vor Ort umgesetzt." Lewe betonte: "Die Zeit von Bund-LĂ€nder-Gipfeln zu Corona sollte jetzt vorbei sein."

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Der von der kĂŒnftigen Ampelkoalition geplante Corona-Krisenstab könnte bereits in den nĂ€chsten Tagen und damit noch vor Amtsantritt der Regierung aus SPD, GrĂŒnen und FDP seine Arbeit aufnehmen. FDP-Chef Christian Lindner kĂŒndigte an, dass der Stab noch in der nun kommenden Woche zu einem Treffen zusammenkommen werde.

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