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WJC: Pandemie als "Brandbeschleuniger" f├╝r Antisemitismus

Von dpa
Aktualisiert am 27.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Ronald Lauder ist Pr├Ąsident des J├╝dischen Weltkongresses.
Ronald Lauder ist Pr├Ąsident des J├╝dischen Weltkongresses. (Quelle: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE via epa/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Die Corona-Pandemie hat nach Einsch├Ątzung des J├╝dischen Weltkongresses (WJC) den Antisemitismus in Deutschland verst├Ąrkt.

"Die Pandemie wirkt wie ein Brandbeschleuniger: Menschen vergleichen den Holocaust verharmlosend mit Impfungen", sagte WJC-Pr├Ąsident Ronald Lauder der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Unter dem Deckmantel vermeintlicher Kritik an Corona-Ma├čnahmen ist Antisemitismus noch gesellschaftsf├Ąhiger und damit gef├Ąhrlicher geworden", kritisierte Lauder.

Lauder zeigte sich vor dem Holocaust-Gedenktag besorgt ├╝ber eine Zunahme des Antisemitismus in Deutschland. Der WJC-Pr├Ąsident verwies auf eine im November von seiner Organisation durchgef├╝hrten Umfrage unter 5000 Menschen in Deutschland, ├╝ber deren Details die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und das ZDF berichteten. Demnach hat nach Lauders Angaben jeder Dritte unter 30 Jahren grunds├Ątzlich antisemitische Vorstellungen, unter allen Erwachsenen sei es fast jeder F├╝nfte. Lauder beklagte ferner nachlassendes Wissen ├╝ber den Holocaust.

Antisemitismus auf Allzeithoch

"Ich bin sehr besorgt dar├╝ber, was heute in Deutschland passiert", sagte Lauder im ZDF. Die Studie zeige, dass das Ausma├č des Antisemitismus in Deutschland auf einem Allzeithoch sei. Der WJC-Pr├Ąsident appellierte an die Politik, aktiver gegen den Antisemitismus vorzugehen. Auf die Frage im ZDF, ob die Politik tue, sagte Lauder: "Einige tun genug, die Mehrheit nicht." Es sei die Aufgabe der Bundesregierung, mit den L├Ąnderregierungen zusammenzuarbeiten, um das zu stoppen. "Aber wenn die Bundesregierung keine starke Rolle ├╝bernimmt, ist es eine sehr gef├Ąhrliche Sache", sagte Lauder.

Am 27. Januar 1945 hatten Soldaten der Roten Armee die ├ťberlebenden des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz im besetzten Polen befreit. Die Nazis hatten dort mehr als eine Million Menschen ermordet. Seit 1996 wird das Datum in Deutschland als Holocaust-Gedenktag begangen. Bei einer feierliche Gedenkstunde am Donnerstag im Bundestag werden die Holocaust-├ťberlebenden Inge Auerbacher und der israelische Parlamentspr├Ąsident Mickey Levy sprechen.

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