• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Corona-Expertenrat beklagt "systemisch geduldeten Mangel an Daten"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r ein VideoSo sieht es im G7-Luxushotel ausSymbolbild f├╝r einen TextNeue Doppelspitze der Linken gew├ĄhltSymbolbild f├╝r ein VideoHinteregger mit neuem Gesch├ĄftszweigSymbolbild f├╝r ein VideoLotto am Samstag: Die GewinnzahlenSymbolbild f├╝r einen TextGep├Ąck-Chaos in D├╝sseldorfSymbolbild f├╝r einen TextBiontech meldet: Omikron-Impfstoff wirktSymbolbild f├╝r einen TextFu├čballstar ├╝berrascht mit Wechsel Symbolbild f├╝r einen TextSylt: Party-Zonen f├╝r 9-Euro-Touristen?Symbolbild f├╝r einen TextScholz fehlt auf S├Âders G7-FotoSymbolbild f├╝r einen TextDeutsche beim Wandern verungl├╝cktSymbolbild f├╝r einen TextDeutscher Olympiasieger holt WM-BronzeSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserAzubi k├Ąmpft in Armut ums ├ťberlebenSymbolbild f├╝r einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

Expertenrat beklagt "systemisch geduldeten Mangel an Daten"

Von t-online, aj

30.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Christian Drosten: Der Virologe sitzt auch im Expertenrat der Bundesregierung.
Christian Drosten: Der Virologe sitzt auch im Expertenrat der Bundesregierung. (Quelle: xim.gs/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung hat das Fehlen einer koordinierten Gesundheitskommunikation in Deutschland angeprangert. In seiner j├╝ngsten Empfehlung spricht sich das Gremium f├╝r eine neue Institution aus.

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung hat eine Empfehlung f├╝r eine neue Institution ausgesprochen, deren Aufgabe es sein soll, die Bev├Âlkerung bei Gesundheits- und Risikofragen besser aufzukl├Ąren und somit unter anderem Falschinformationen effektiver zu bek├Ąmpfen.

Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

In einer Stellungnahme, die t-online vorliegt, schreibt das Gremium: "Ein Mangel an U╠łbereinstimmung von verfu╠łgbaren Informationen, ihrer Bewertungen und den resultierenden Empfehlungen tra╠łgt zu Verunsicherung der Bevo╠łlkerung bei, bietet Angriffsfla╠łche fu╠łr Falsch- und Desinformation, untergra╠łbt das Vertrauen in staatliches Handeln und gefa╠łhrdet den Erfolg von wichtigen Ma├čnahmen zum Schutz der Gesundheit."

Der Experten rat empfehle daher eine rasche Verbesserung der aktuellen Kommunikation und Informationsangebote. Um eine "effektive Risiko- und Gesundheitskommunikation" zu gew├Ąhrleisten, sind laut dem Gremium vier Bausteine notwendig:

  • die Generierung des besten verf├╝gbaren Wissens unter Ber├╝cksichtigung von relevanten Studien, Statistiken und Kennzahlen, der Beobachtung von Reaktionen der B├╝rger auf verschiedene Ma├čnahmen sowie die Identifikation von Trends und Falschinformationen.
  • die ├ťbersetzung der Daten in einfach zug├Ąngliche Formate, die auf Menschen in verschiedenen Zielgruppen ansprechend, aufkl├Ąrend und verst├Ąndlich wirken. Diese sollte es den Menschen einfacher machen, wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zu treffen. Dazu hei├čt es in der Stellungnahme unter anderem: "Ziele sollen Aufkl├Ąrung und nicht Werbung oder Persuasion sein." Um die Verbreitung von Falschinformationen zu stoppen sei zudem eine Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Gesundheitsorganisationen essenziell.
  • die Verbreitung der erarbeiteten Formate in modernen Kampagnen mit gro├čer Reichweite und Medienvielfalt. Dabei sollte in Betracht gezogen werden, welche Zielgruppe welche Plattformen als vertrauensw├╝rdig beurteilt. Neben sozialen Medien etwa sei auch die pers├Ânliche Kommunikation mit ├ärzten, an Impfstellen oder an Schulen wichtig.
  • eine Bewertung und falls n├Âtig Anpassung der Strategie und ihrer erzielten Resultate.

Auch wenn Beh├Ârden und Ministerien Teile davon realisierten, gebe es bislang keine Institution, die bundesweit Gesundheitskommunikation nach diesen Prinzipien koordiniere und umsetze. Um dies zu erm├Âglichen, sollten die bestehenden Kompetenzen gebu╠łndelt und fehlende erga╠łnzt werden, schreibt der Rat.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Schwarzer Schimmel in der Dusche: So werden Sie ihn los
Schwarzer Schimmel: Vor allem in Ecken siedelt sich der Pilz schnell an.


"Systemisch geduldeter Mangel an Daten"

Die Corona-Pandemie habe die fehlende Verfu╠łgbarkeit an Daten im Vergleich zu anderen La╠łndern offensichtlich gemacht und zeige, wie dieser "systemisch geduldete Mangel an Daten" die Beka╠łmpfung der Pandemie erschwere. "Insgesamt ist die mangelhafte Digitalisierung im Gesundheitssystem in Deutschland ein gro├čes Hindernis", hei├čt es in dem Papier.

Dem Covid-Expertenrat zur Beratung der Bundesregierung geh├Âren unter anderem der Virologe Christian Drosten, die Virologin Melanie Brinkmann und die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, an. Alle 18 Mitglieder des Rates stimmten der Stellungnahme zu.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Johannes Bebermeier
Von J. Bebermeier, S. B├Âll, M. Hollstein
BundesregierungChristian Drosten
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website