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Lauterbach warnt: "Alles auf Kante genäht"

Von afp, dpa, rtr
Aktualisiert am 18.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Karl Lauterbach bei der Pressekonferenz: Für den Herbst sei mit möglichen weiteren Corona-Wellen zu rechnen, so der Minister.
Karl Lauterbach bei der Pressekonferenz: Für den Herbst sei mit möglichen weiteren Corona-Wellen zu rechnen, so der Minister. (Quelle: Chris Emil Janßen)
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Die Entwicklung sei noch nicht "in sicheren Gewässern": Gesundheitsminister Lauterbach mahnt weiterhin zu nötiger Vorsicht in der Pandemie. Sein Appell richtet sich auch an die Ministerpräsidenten.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat trotz leicht sinkender Corona-Infektionszahlen vor zusätzlichen Lockerungen gewarnt. Der Höhepunkt der Omikron-Welle sei überschritten, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Ein Wiederanstieg der Fallzahlen könne zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht sicher ausgeschlossen werden. Die Entwicklung sei "noch nicht wirklich in sicheren Gewässern". Lauterbach verwies auf den weiter hohen Anteil Ungeimpfter bei gefährdeten Menschen über 60 Jahre und die neue, wohl ansteckendere Omikron-Untervariante BA.2.


Diese bekannten Forscher sitzen im neuen Expertenrat

Prof. Dr. Christian Drosten: Der Chefvirologe der Berliner Charité zählt zu den bekanntesten Gesichtern seit der Corona-Pandemie. Drostens Forschungsschwerpunkte sind neu auftretende Viren – insbesondere mit Coronaviren kennt sich der Virologe seit Jahren aus. Sein Wissen teilt er regelmäßig im NDR-Podcast "Coronavirus-Update".
Prof. Dr. med. Christian Karagiannidis: Er ist Geschäftsführender Oberarzt der Lungenklinik Köln-Merheim und Leiter des dortigen Ecmo-Zentrums. Außerdem ist er wissenschaftlicher Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN).
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Mit Blick auf die Bund-Länder-Beschlüsse für einen weitgehenden Wegfall der einschneidenden Alltagsbeschränkungen bis zum 20. März betonte Lauterbach, dies sei nicht das Ende aller Corona-Maßnahmen. Es gehe um einen "langsamen Ausstieg". Er appelliere daher an alle Ministerpräsidenten, nicht darüber hinauszugehen. Die Zahlen könnten bei übertriebenen Lockerungen schnell wieder ansteigen. Die Bundesländer müssten zurückhaltend bleiben. "Das ist alles auf Kante genäht."

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Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland im Zeitraffer

Es gelte, die beschlossenen Schritte umzusetzen wie ein Uhrwerk. Es wäre falsch, mit weitergehenden Lockerungsmaßnahmen politische Geländegewinne machen zu wollen, so der Bundesgesundheitsminister.

Weitere Corona-Wellen im Herbst möglich

Für den Herbst sei nach Einschätzungen in der Wissenschaft mit möglichen weiteren Corona-Wellen zu rechnen. Es könne geschehen, dass wieder Corona-Varianten kämen, die tiefer als Omikron in das menschliche Gewebe eindringen. Dies wäre eine gefährlichere Situation. Deshalb sei er für eine allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren und werde im Bundestag für den entsprechenden Gruppenantrag stimmen.

Der Gesundheitsminister stellte die Menschen in Deutschland noch auf viele Jahre mit der Pandemie-Gefahr ein. "Wir werden noch sehr lange mit der Pandemie zu tun haben werden." Man könne da in einem Zeitraum von zehn Jahren denken. Auch wenn man jetzt in den endemischen Zustand übergehe, bedeute dies keine komplette Entwarnung. "Der endemische Zustand bedeutet, wir werden immer wieder Ausbrüche haben." Dabei werde es auch schwere mit Todesfällen geben. Grund sei, dass Impfungen bei einigen Menschen nicht so stark wirken würden.

Novavax-Impfstoffe in der nächsten Woche erwartet

Die Bundesregierung rechnet in der nächsten Woche mit den ersten Novavax-Vakzinen. "Am Montag erwarten wir 1,4 Millionen Dosen von Novavax", kündigte Lauterbach an. Diese sollten im Wesentlichen dafür eingesetzt werden, die Impfpflicht in Pflege- oder Altenheimen umzusetzen. Novavax als sogenannter Tot-Impfstoff gilt als Möglichkeit, auch Impfskeptiker von einer Immunisierung zu überzeugen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut Robert Koch-Institut (RKI) erneut gesunken – auf nun 1.371,7 nach 1.385,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Vortag. Die Gesundheitsämter meldeten 220.048 neue Fälle an einem Tag. Die Zahlen haben allerdings im Moment nur begrenzte Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den amtlichen Daten nicht erfasst sind. Registriert wurden zudem 264 weitere Todesfälle binnen 24 Stunden.

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