Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextBoris Becker in anderes GefĂ€ngnis verlegtSymbolbild fĂŒr einen TextÜberfall auf Sebastian VettelSymbolbild fĂŒr einen TextAirline ignoriert MaskenpflichtSymbolbild fĂŒr einen TextWetter: Sommer pausiert in DeutschlandSymbolbild fĂŒr einen TextBrisante Fotos belasten Boris JohnsonSymbolbild fĂŒr einen TextBekannte Modekette wird verkauftSymbolbild fĂŒr einen TextLufthansa bietet fĂŒr Airline aus ItalienSymbolbild fĂŒr einen TextPolizistin verunglĂŒckt im Einsatz schwer Symbolbild fĂŒr einen TextBei Lidl gibt's jetzt ElektroautosSymbolbild fĂŒr einen TextTV-Star trennt sich von Samenspender-FreundSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserSelbstbefriedigung: Therapeutin packt aus

Bundeswehr meldet deutlich weniger Rekruten als 2016

Von dpa
Aktualisiert am 25.11.2017Lesedauer: 2 Min.
Feierliches Gelöbnis neuer Rekruten auf der Niederburg in ThĂŒringen: Die Bewerberzahlen sind eingebrochen.
Feierliches Gelöbnis neuer Rekruten auf der Niederburg in ThĂŒringen: Bis August dieses Jahres haben sich etwas mehr als 10.000 Menschen bei der Bundeswehr beworben. (Quelle: /dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Vor sechs Jahren wurde die Wehrpflicht abgeschafft, doch die Bundeswehr hat Schwierigkeiten, Freiwillige zu finden. Und jeder Vierte bricht in der Probezeit ab.

Sechs Jahre nach Aussetzung der Wehrpflicht melden sich immer weniger Menschen zum freiwilligen Wehrdienst. Bis Ende August bewarben sich in diesem Jahr 10.105 MĂ€nner und Frauen fĂŒr diesen Dienst an der Waffe - ein RĂŒckgang von mehr als 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Verteidigungsministerium der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Mehr als jeder Vierte bricht den freiwilligen Wehrdienst demnach wĂ€hrend der Probezeit wieder ab.

Die Trendwende Personal greife trotzdem, heißt es im Ministerium. Der jĂ€hrliche Mindestbedarf von 8.500 Frauen und MĂ€nnern im freiwilligen Wehrdienst werde auch 2017 sichergestellt. Das Ministerium spricht von einer "Schwerpunktverlagerung": Man wolle nun vor allem Personal gewinnen, das sich langfristig binde.

Bundeswehr soll eigentlich wachsen

Die Bewerbungen fĂŒr eine Laufbahn als Zeitsoldat seien im Vergleich zum Vorjahr gestiegen - um knapp drei Prozent auf rund 33.400. Insgesamt sank die Zahl der Bewerber fĂŒr eine militĂ€rische Laufbahn - ob fĂŒr den freiwilligen Wehrdienst oder als Zeitsoldat - von 44.533 auf 43.512.

Gerade wegen neuer Bedrohungen und wachsender Aufgaben fĂŒr die Truppe will die Bundeswehr ihr Personal eigentlich krĂ€ftig aufstocken. Bis 2024 sollen die StreitkrĂ€fte auf 198.000 Soldaten anwachsen. Seit Ende des Kalten Krieges wurde die Bundeswehr schrittweise verkleinert - am Tag der Wiedervereinigung 1990 waren es noch 585.000 Soldaten.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"2023 ist Putin weg – wahrscheinlich im Sanatorium"


Herausforderung demografischer Wandel

Der historische Tiefstand lag im Juni 2016 bei 166.500 Zeit- und Berufssoldaten. Das Ministerium hatte 2016 ein Ende des Schrumpfkurses eingeleitet. Um die geforderte PersonalstÀrke zu erreichen, soll auch bestehendes Personal lÀnger gebunden werden.

Die Personalgewinnung bleibe vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine große Herausforderung, sagte eine Sprecherin. Dennoch bleibe die Bewerberzahl im Jahr 2017 konstant hoch. "Dies bestĂ€tigt, dass die Bundeswehr ein attraktiver Arbeitgeber ist."

Knapp 180.000 aktive Soldaten

Die Wehrpflicht fĂŒr MĂ€nner war 2011 ausgesetzt worden. Zum 30. November 2012, also vor genau fĂŒnf Jahren, schlossen die letzten KreiswehrersatzĂ€mter, in denen von 1957 bis 2010 mehr als 20 Millionen Wehrpflichtige gemustert wurden. An die Stelle der KreiswehrersatzĂ€mter traten Karrierecenter. Die Bundeswehr liefert sich mit der Wirtschaft einen harten Wettbewerb um die besten Köpfe. Denn die Zwangsverpflichteten von damals mĂŒssen ersetzt werden.

Weitere Artikel

Verdacht auf sexuellen Missbrauch
Bundeswehr suspendiert Unteroffizier
Soldaten der Bundeswehr: Ein Unteroffizier ist jetzt wegen MissbrauchsvorwĂŒrfen suspendiert worden.

Geheimdienst-Erkenntnisse
Hunderte rechtsextreme Soldaten in der Bundeswehr
Der MilitĂ€rgeheimdienst MAD prĂŒft hunderte VerdachtsfĂ€lle.

F-35 fĂŒr die Bundeswehr?
US-Kampfflugzeug könnte den Tornado ablösen
F-35 Kampfflugzeug im Flug: Die Luftwaffe plant derzeit den Kauf von Flugzeugen mit einer Technik, die gegnerisches Radar stören kann.


Trotz sinkender Bewerberzahlen kann die Truppe ihr Personallevel aber halten. Die Bundeswehr umfasst mit Stand Ende Oktober 178.847 aktive Soldaten - davon 170.089 Berufs- und Zeitsoldaten sowie 8.758 freiwillig Wehrdienstleistende. Damit liegt die Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten ĂŒber der seit langem angepeilten Grenze von 170.000, wenn auch nur knapp - aus Sicht des Ministeriums ein Erfolg, besonders weil sich im Oktober stets viele Soldaten zur Ruhe setzten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Johannes Bebermeier
Von Johannes Bebermeier, Miriam Hollstein
Deutsche Presse-Agentur
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website