Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Militär & Verteidigung >

"Job Fort?" Ford-Mitarbeiter empört über Bundeswehr-Kampagne

Nach Stellenabbau bei Autobauer  

Ford-Mitarbeiter empört über Bundeswehr-Kampagne

04.04.2019, 13:35 Uhr | dpa

"Job Fort?" Ford-Mitarbeiter empört über Bundeswehr-Kampagne. "Job Fort?" Mit diesem Slogan – in der Schriftart des Autobauers – wirbt die Bundeswehr um Mitarbeiter des von Stellenabbau bedrohten Ford-Werks in Köln. (Quelle: dpa/Oliver Berg)

"Job Fort?" Mit diesem Slogan – in der Schriftart des Autobauers – wirbt die Bundeswehr um Mitarbeiter des von Stellenabbau bedrohten Ford-Werks in Köln. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Am Kölner Ford-Standort sollen Tausende Stellen wegfallen. Eine gute Gelegenheit, um Personal anzuwerben, dachte sich die Bundeswehr. Die Reaktionen fallen anders aus als erwartet.

Der Betriebsrat von Ford Europa kritisiert die Bundeswehr für eine Zeitungsanzeige, die auf den drohenden Stellenabbau im Kölner Autowerk anspielt. Auf der Titelseite einer Kölner Boulevardzeitung hatte die Bundeswehr eine Anzeige mit dem Text "Job Fort? Mach, was wirklich zählt" platziert. Das Wort "Fort" wurde dabei dem Ford-Logo nachempfunden.

"Das ist absolut unangemessen und respektlos", sagte Martin Hennig, Betriebsratschef von Ford Europa: "Die Bundeswehr instrumentalisiert auf geschmacklose Weise Schicksale für Werbezwecke." Dass eine staatliche Organisation das nötig habe, sei erschreckend, sagte Henning.

Ähnliche Werbung bei VW

Eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums sagte, man wolle niemanden beleidigen: "Die Bundeswehr will Menschen, die von Stellenabbau betroffen sind, eine berufliche Perspektive in Uniform oder in unserem zivilen Bereich anbieten." So habe man auch vor dem VW-Werk in Wolfsburg für die Bundeswehr geworben. Dort habe auf einem Plakat der Spruch "Einen Job fürs Volk wagen" gestanden, so die Sprecherin.


Bei Ford in Köln und in Saarlouis sollen demnächst 5.400 Stellen über Abfindungen und Frühverrentungen wegfallen. Insgesamt hat der Autohersteller in Deutschland – inklusive eines kleinen Forschungsstandorts in Aachen – 24.000 Mitarbeiter als Stammbelegschaft. Hinzu kommen noch Leiharbeiter, die ebenfalls von dem Sparkurs betroffen sein sollen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Die neuen Teufel Sound-Superhelden zu Top-Preisen
Heimkino, Portable, Kopfhörer und mehr
Anzeige
Luftiges für den Sommer: Kurzarmhemden mit Mustern
jetzt entdecken bei Walbusch
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe