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Nato-Manöver "Defender 2020": Erste Truppenverlegung beendet

Riesiger Truppentransport in Deutschland  

Nato-Manöver "Defender Europe" geht in die nächste Phase

11.03.2020, 11:15 Uhr | dpa

Nato-Manöver "Defender 2020": Erste Truppenverlegung beendet. Ein Soldat aus Deutschland hält an einem deutsch-polnischen Grenzübergang eine Verkehrskelle hoch. Seit Ende Februar zogen rund 1.700 US-Soldaten von Bremerhaven aus quer durch den Nordosten Richtung Osteuropa.  (Quelle: dpa)

Ein Soldat aus Deutschland hält an einem deutsch-polnischen Grenzübergang eine Verkehrskelle hoch. Seit Ende Februar zogen rund 1.700 US-Soldaten von Bremerhaven aus quer durch den Nordosten Richtung Osteuropa. (Quelle: dpa)

Zehntausende Soldaten, hunderte Panzer: Der erste Teil der riesigen US-Militärübung "Defender Europa" durch Norddeutschland ist vorbei. Eine Autobahn bei Berlin soll weiter genutzt werden.

Die erste Welle der US-Truppen-Verlegungen durch Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Nato-Großübung "Defender Europe 2020" ist beendet. Wie ein Bundeswehrsprecher an diesem Mittwoch sagte, haben die letzten 17 Fahrzeuge samt Besatzung am Dienstagabend die Kaserne in Torgelow verlassen und sind nach Polen gefahren.

Damit zogen seit Ende Februar rund 1.700 US-Soldaten von Bremerhaven aus quer durch den Nordosten Richtung Osteuropa. "Defender Europe 2020" läuft bis Juni 2020 und gilt mit 37.000 Soldaten aus 18 Nationen, darunter 20.000 US-Soldaten, als größte Truppen-Verlegeübung der Nato seit Jahren.

"Die gesamte Verlegung verlief weitgehend geräuschlos und ohne größere Beschwerden", sagte der Sprecher des Landeskommandos MV der Bundeswehr, Ulrich Metzler. Zwischen Hagenow und Torgelow seien nachts vereinzelt amerikanische Militärfahrzeuge liegengeblieben. Diese seien in Kasernen geschleppt und repariert oder weiter mitgenommen worden.

Weitere Konvois der US-Streitkräfte sollen nun auf der A11, etwa 20 Kilometer vor dem Grenzübergang Pomellen, Mecklenburg-Vorpommern durchfahren, hieß es. Diese kämen von einer Route südlich von Berlin. Diese Bewegungen sollen bis in den Mai andauern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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