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SPD-Linke bringt sich in Stellung – Mattheis tritt für Vorsitz an

Gegen den Vize-Kanzler  

SPD-Linke bringt sich in Stellung – Mattheis tritt für Vorsitz an

19.08.2019, 09:01 Uhr | dpa, jmt

SPD-Linke bringt sich in Stellung – Mattheis tritt für Vorsitz an. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis: Die entschiedene Gegnerin der großen Koalition kandidiert mit Dirk Hirschel für den SPD-Vorsitz. (Quelle: imago images/Inga Kjer)

Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis: Die entschiedene Gegnerin der großen Koalition kandidiert mit Dirk Hirschel für den SPD-Vorsitz. (Quelle: Inga Kjer/imago images)

Nachdem der Vize-Kanzler Olaf Scholz seine Kandidatur verkündet hat, geht nun auch die Parteilinke in die Offensive. Hilde Mattheis wird gemeinsam mit Dierk Hirschel für den SPD-Vorsitz kandidieren. 

Hilde Mattheis und Dirk Hierschel kandidieren für den SPD-Parteivorsitz. Die Vorsitzende des Forums Demokratische Linke 21 verkündete die Entscheidung auf Twitter: "Gemeinsam mit dem DL21-Vorstandsmitglied und Verdi-Chefökonomen Dierk Hirschel trete ich für den SPD-Vorsitz an. Kämpft mit uns, für eine Sozialdemokratie die ihrem Namen alle Ehre macht! Macht Veränderung möglich." Beide gelten als Vertreter des linken Parteiflügels. Mattheis ist eine entschiedene Gegnerin der großen Koalition.

Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz hatte am Wochenende bestätigt, dass er sich um das Amt des SPD-Chefs bewerben wird. Er will ebenfalls für eine Doppelspitze antreten, hat aber noch keinen Namen für die Co-Kandidatur genannt. Zudem bewerben sich fünf weitere Duos und zwei einzelne Kandidaten. Die Bewerbungsfrist bei der SPD läuft noch bis 1. September. Die neue SPD-Spitze soll dann in einer Mitgliederbefragung faktisch bestimmt und auf einem Parteitag Anfang Dezember gewählt werden.


Der kommissarische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel verteidigte das mittlerweile kritisierte Verfahren für die Suche nach einer neuen Parteiführung. "Viele, die meinten, unsere Kandidatensuche funktioniere nicht, müssen nun feststellen: Sie funktioniert doch", sagte er der "Rheinischen Post" . Es gebe ein offenes Rennen mit guten Kandidaten. "Wir werden auch eine sehr spannende inhaltliche Debatte über die neue Sozialdemokratie in den Regionalkonferenzen erleben."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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