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Umfrage zur Bundesregierung: "Die Werte sind außergewöhnlich"

Auswirkung der Corona-Krise  

Umfrage zur Bundesregierung: "Die Werte sind außergewöhnlich"

12.05.2020, 10:25 Uhr | AFP

Umfrage zur Bundesregierung: "Die Werte sind außergewöhnlich". Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt: Die Bundesregierung stößt bei den Bürgern auf so viel Zustimmung wie lange nicht mehr.  (Quelle: imago images)

Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt: Die Bundesregierung stößt bei den Bürgern auf so viel Zustimmung wie lange nicht mehr. (Quelle: imago images)

Die Bundesregierung legt in der Corona-Krise einen Quantensprung in den Umfragewerten hin. Binnen sechs Monaten steigerte sie sich laut einer Allensbach-Umfrage um 20 Prozentpunkte.

Die Zustimmung zur Arbeit der Bundesregierung ist in der Corona-Krise drastisch gestiegen. Ende April urteilten 49 Prozent der Bürger, die Regierung agiere stark, wie aus einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Bertelsmann Stiftung hervorgeht, über die am Dienstag der "Tagesspiegel" berichtete. Das waren demnach 20 Prozentpunkte mehr als ein halbes Jahr zuvor und der höchste Wert seit Beginn der regelmäßigen Befragung 1999.

"Die Bevölkerung vertraut sehr weitgehend den Maßnahmen der Regierung während der ersten Phase der Pandemie", sagte der Demokratieexperte der Bertelsmann Stiftung, Robert Vehrkamp, der Zeitung. "Die Werte sind außergewöhnlich und die Veränderungen mehr als deutlich."

Nur ein Viertel sorgt sich, dass die Regierung zu schwach sein könnte

Für die Erhebung waren dem Bericht zufolge zuletzt Ende April 1.082 Menschen befragt worden. Lediglich 26 Prozent gaben demnach an, sie machten sich Sorgen, dass die Regierung zu schwach sei. Im November 2019 hatte dieser Wert mit 58 Prozent die bisherige Höchstmarke erreicht.

Zugleich sagten laut "Tagesspiegel" Ende April 68 Prozent der Befragten, sie empfänden den Staat in Deutschland als sehr oder eher stark. Dies seien 23 Prozentpunkte mehr gewesen als im November 2019.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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