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AfD sinkt auf schlechtesten Umfragewert seit August 2017 – 9,5 Prozent

Schlechtester Wert seit 2017  

AfD sinkt bundesweit auf unter zehn Prozent

26.05.2020, 12:44 Uhr | AFP

AfD sinkt auf schlechtesten Umfragewert seit August 2017 – 9,5 Prozent. Teilweise abgerissenes Wahlplakat der AfD: Unter dem Machtkampf leiden die Umfragewerte. (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Teilweise abgerissenes Wahlplakat der AfD: Unter dem Machtkampf leiden die Umfragewerte. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Innerhalb der AfD tobt seit Monaten ein Machtkampf in der Führungsebene. Das zeigt sich auch in den Umfrageergebnissen. Für SPD und Linke sieht es hingegen besser aus.

Die von einem innerparteilichen Machtkampf gezeichnete AfD ist in einer aktuellen Umfrage bundesweit auf unter zehn Prozent gesunken. In einer am Dienstag veröffentlichten Erhebung des Instituts Insa für die "Bild"-Zeitung büßte die Partei im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt ein und erzielte 9,5 Prozent. Das war der schlechteste Wert seit Anfang August 2017 in den Umfragen von Insa.

Machtkampf seit Mitte Mai

Der Machtkampf zwischen ultrarechten und gemäßigteren Kräften in der AfD war Mitte Mai voll entbrannt, nachdem der Vorstand auf Druck von Parteichef Jörg Meuthen die Mitgliedschaft des brandenburgischen Landespolitikers Andreas Kalbitz für nichtig erklärt hatte.

Die Union hielt in der Umfrage ihren Wert von 37 Prozent aus der Vorwoche, auch die Werte für die Grünen mit 18 Prozent und die FDP mit sechs Prozent blieben unverändert. Die SPD verbesserte sich um einen Punkt auf 15 Prozent, die Linke um einen halben Punkt auf acht Prozent.

Groko kommt auf 52 Prozent

Die große Koalition aus CDU/CSU und SPD käme demnach auf 52 Prozent, ein schwarz-grünes Bündnis auf 55 Prozent. Grüne, SPD und Linke erreichen zusammen 41 Prozent und verfehlen damit deutlich eine parlamentarische Mehrheit.

Für den "Insa-Meinungstrend" im Auftrag der "Bild"-Zeitung befragte das Institut vom vergangenen Freitag bis Montag insgesamt 2062 Bürgerinnen und Bürger.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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