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Hofreiter attackiert Söder nach Corona-Panne: "Er hat zu viel versprochen"

Nach Panne bei Corona-Tests  

Hofreiter attackiert Söder: "Er hat zu viel versprochen"

17.08.2020, 06:58 Uhr | dpa

Hofreiter attackiert Söder nach Corona-Panne: "Er hat zu viel versprochen". Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, hat nach den Testpannen den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder scharf kritisiert. (Quelle: dpa)

Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, hat nach den Testpannen den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder scharf kritisiert. (Quelle: dpa)

Nach den Testpannen in Bayern steht vor allem Markus Söder im Zentrum der Kritik. Auch Grünen-Politiker Anton Hofreiter wirft dem bayerischen Ministerpräsidenten Selbstinszenierung in der Corona-Krise vor.

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Anton Hofreiter, hat den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) scharf für seine Politik in der Corona-Krise attackiert. Mit kostenlosen Tests an den Grenzen habe der CSU-Chef "zu viel versprochen", sagte Hofreiter der "Passauer Neuen Presse".

Mit der Testpanne und den Tausenden nicht informierten Personen über eine Corona-Infektion werde Vertrauen der Bevölkerung verspielt, kritisierte er. Söder sei es darum gegangen "sich als Klassenprimus im Krisenmanagement darzustellen". Hofreiter fügte hinzu: "Bei Söder gehen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander."

Tests kamen nicht bei Betroffenen an

Versäumnisse sieht der Grünen-Fraktionschef auch bei der Bundesregierung. Sie habe mit den Ländern keine "wirkliche einheitliche Strategie auch mit Blick auf die Corona-Tests" koordiniert.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Ergebnisse von 44.000 Tests, die meist an den mobilen Testzentren an Autobahnraststätten von Urlaubsrückkehrern in Bayern genommen worden waren, noch nicht bei den Betroffenen gelandet waren. Auch am Sonntag waren noch nicht alle positiv Getesteten informiert. Von 903 mit dem Coronavirus Infizierten waren 46 noch nicht ausfindig gemacht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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