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Ralph Rouget: Grünen-Chef im Saarland tritt nach nur fünf Tagen zurück


Ralph Rouget
Chef der Grünen im Saarland wirft nach nur fünf Tagen im Amt hin

Von dpa, ann

Aktualisiert am 25.06.2021Lesedauer: 1 Min.
Ralph Rouget: Nach nicht einmal einer Woche schmeißt er als Grünenchef im Saarland wieder hin.Vergrößern des BildesRalph Rouget: Nach nicht einmal einer Woche schmeißt er als Grünenchef im Saarland wieder hin. (Quelle: BeckerBredel/imago-images-bilder)
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Erst fünf Tage war er im Amt, nun gibt er es wegen parteiinternen Querelen schon wieder auf: Ralph Rouget ist als Landesvorsitzender der Grünen im Saarland zurückgetreten.

Um kurz vor Mitternacht soll er seinen Rücktritt erklärt haben: Ralph Rouget hat sein Amts als Landesvorsitzender der Grünen im Saarland abgegeben – nach nur fünf Tagen. Hintergrund soll der Streit um die Wahl des früheren Landesvorsitzenden Hubert Ulrich zum Spitzenkandidaten sein.

Beim Landesparteitag in Saarbrücken am Sonntag war die Kandidatin für den ersten Platz der Liste, die bis dato Landeschefin Tina Schöpfer, in drei Wahlgängen durchgefallen. Gewählt wurde stattdessen Ex-Landeschef Hubert Ulrich, nachdem der Parteitag beschlossen hatte, dass auch ein Mann für den Posten kandieren könne. Ulrich hatte sich dabei in einer Kampfabstimmung gegen die Landeschefin der Grünen Jugend, Jeanne Dillschneider, durchgesetzt.

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"Brachiale Machtdemonstration" kritisiert

Kurz nach Rouget ist einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" zufolge auch Ute Kirchhoff, Beisitzerin im Landesvorstand, zurückgetreten. Kirchhoff kritisierte demnach eine "brachiale Machtdemonstration" des Ulrich-Lagers bei der Wahl des Spitzenkandidaten.

Mitglieder verschiedener Ortsverbände und auch Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hatten Kritik an der Wahl Ulrichs beim Landesparteitag geäußert. Sie wollten eine Frau auf Platz eins sehen, wie von den Statuten der Grünen vorgesehen. "Wir haben aus gutem Grund bei uns in der Partei eine Frauenquote", sagte Baerbock. Und: "Wir haben uns das anders gewünscht."

Die Co-Landesvorsitzende der Grünen, Barbara Meyer-Gluche, teilte mit, sie bedauere die Entscheidung Rougets. Der Rücktritt stehe "nicht im Zusammenhang mit unserer beider Zusammenarbeit oder unserem persönlichen Verhältnis."

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