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Peer Steinbrück bricht ein - noch unbeliebter als Guido Westerwelle

Steinbrück bricht ein - noch unbeliebter als Westerwelle

11.01.2013, 10:31 Uhr | dpa

Peer Steinbrück bricht ein - noch unbeliebter als Guido Westerwelle. Bittere Zeiten für den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück (Quelle: dapd)

Bittere Zeiten für den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück (Quelle: dapd)

Die jüngsten Negativschlagzeilen haben die Zustimmung der Wähler zu SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück drastisch einbrechen lassen: Mit seiner Arbeit sind nur noch 36 Prozent der Deutschen zufrieden, ermittelte der neue ARD-"Deutschlandtrend". Das sind 12 Punkte weniger im Vergleich zum Dezember. Steinbrück ist damit in der Liste sogar noch hinter den notorisch unbeliebten Guido Westerwelle (40 Prozent) gerutscht.

Konkurrentin Angela Merkel ist sowieso schon außer Sichtweite - 29 Punkte liegt Steinbrück hinter der Kanzlerin, die mit einer Zustimmung von 65 Prozent (plus 5) den ersten Platz belegt. Im Oktober, nach Bekanntgabe seiner Nominierung, war Steinbrück noch auf 59 Prozent Zustimmung gekommen. In einer Direktwahl würde der Abstand zwischen Merkel (CDU) und Steinbrück 25 Prozentpunkte betragen, so viel wie nie zuvor (55 zu 30). Schlusslicht der Liste ist Philipp Rösler, der nur auf 17 Prozent Zustimmung kommt.

Rot-Grün knapp vor der Union

Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 41 Prozent der Wähler die Union wählen (unverändert). Die SPD käme auf 28 Prozent (minus 1), die Grünen auf 14 (plus 2), die FDP auf vier (unverändert) und die Linke auf sechs Prozent (unverändert). Damit hätte Rot-Grün mit 42 Prozent weiterhin keine eigene Mehrheit.

Unterdessen rief Steinbrück die Öffentlichkeit in Deutschland zu einer neuen politischen Diskussionskultur auf. Dazu gehöre auch, dass nicht gezielt Missverständnisse verbreitet würden, sagte Steinbrück, der am Donnerstag 66 Jahre alt wurde, der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung".

Steinbrück wettert gegen Diskussionskultur

Bei seinen Äußerungen zum Kanzlergehalt sei es beispielsweise nur um einen Vergleich der Bezahlung in Bezug auf die Verantwortung gegangen. "Böswillig fand ich, dass mir im Nachhinein unterstellt wurde, ich hätte mich für eine Erhöhung des Kanzlergehalts ausgesprochen. Das ist absurd."

Angesichts der Debatten über tatsächliche oder vermeintliche Fehler von Politikern frage er sich, welchen Politikertypus man in Zukunft bekomme. "Ich fürchte, am Ende haben wir es mit sehr rundgefeilten Politikern zu tun, die jedes Wort darauf prüfen, bloß nicht anzuecken. Ich werde nie zu den glatten rundgeschliffenen Kieselsteinen gehören." Steinbrück hatte wiederholt betont, um ihn zu verstehen, brauche man keinen Decoder.

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