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Andrea Nahles nach Wahlpleiten: SPD-Vorsitzende sucht die Machtprobe


Nach SPD-Wahlpleiten
Showdown nächste Woche: Nahles sucht die Machtprobe

Von afp, t-online, job

Aktualisiert am 28.05.2019Lesedauer: 2 Min.
Andrea Nahles: Die SPD-Chefin und -Fraktionschefin stellt sich nächste Woche in der Fraktion einer möglichen Abwahl.Vergrößern des BildesAndrea Nahles: Die SPD-Chefin und -Fraktionschefin stellt sich nächste Woche in der Fraktion einer möglichen Abwahl. (Quelle: Michael Sohn/ap)
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Andrea Nahles lässt es darauf ankommen: Die SPD-Vorsitzende will schon nächste Woche über ihren Posten als Fraktionschefin abstimmen lassen.

Die SPD-Vorsitzende und -Fraktionschefin Andrea Nahles hat angekündigt, in der nächsten Woche über den Fraktionsvorsitz abstimmen zu lassen. Das sagte sie in der ZDF-Sendung "Was nun?". Die Wahlen in der Fraktion wären regulär erst für September angesetzt gewesen. Sie stellt sich so ihren innerparteilichen Gegnern.

Bei der Wahl kommende Woche "sollen diejenigen sich hinstellen und sagen: Ich kandidiere", sagte Nahles. "Dann schaffen wir Klarheit." Sie machte aber zugleich klar, dass sie weiter Verantwortung tragen wolle. Sie wolle in so einer schwierigen Phase führen, sagte sie, und "nicht die Klamotten hinwerfen".

Personaldebatten halte sie nicht für sinnvoll, sagte Nahles. "Wir haben in der Vergangenheit von den Personalwechseln – und davon gab es ja viele – nicht wirklich gewonnen."

Tritt Martin Schulz an?

Nahles sagte, sie wisse nicht, wer gegen sie in der Wahl um den Posten antreten wolle. Zuletzt hatten der "Spiegel" und die "Bild am Sonntag" berichtet, dass der ehemalige Kanzlerkandidat Martin Schulz sich um den Fraktionsvorsitz bewerben wolle.

Der SPD-Abgeordnete Michael Groß und der Fraktionsvize Achim Post hatten in einem Brief eine offene Diskussion in der Fraktion gefordert. Es gehe ihm nicht darum, jemanden zu stürzen, erläuterte Groß. Er wolle aber, "dass man nicht über uns redet, sondern mit der Fraktion". Nahles sagte nun im ZDF, es sei eine gute Gelegenheit, die Sache nun offen auszutragen.


Die SPD hatte bei der Europawahl am Sonntag nur 15,8 Prozent der Stimmen erreicht. Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen wurden die Sozialdemokraten zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg nicht stärkste Kraft.

Verwendete Quellen
  • ZDF-Sendung "Was nun?"
  • Mit Material der Nachrichtenagentur AFP
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