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Flüchtlings-Misere auf Lesbos – Helfer: "Ein Arzt für 11.000 Menschen"

Warten und leiden in "Moria"  

So sieht es in Europas schlimmstem Flüchtlingslager aus

Ärzte ohne Grenzen über Flüchtlingslager: "Der Staat wäscht sich die Hände"

Auf Lesbos, Samos und Chios sitzen etwa 24.000 Schutzsuchende in überfüllten Lagern fest. Besonders schlimm ist die Lage im Lager "Moria" auf Lesbos. Tommaso Santo von Ärzte ohne Grenzen sieht ein Versagen der Behörden. (Quelle: t-online.de)

Leid auf engstem Raum: Einblicke aus dem September 2019 in die katastrophalen Lebensbedingungen im griechischen Flüchtlingslager "Moria". (Quelle: t-online.de)


Auf den griechischen Inseln sitzen mehr als 41.000 Schutzsuchende in fünf völlig überfüllten Lagern fest. Im September waren es noch etwa 24.000 Menschen. Besonders schlimm ist die Lage im Lager "Moria" auf Lesbos. 

Dieser Artikel gehört zu den besten Beiträgen, die 2019 bei t-online.de erschienen sind. Er wurde am 14. September 2019 zum ersten Mal veröffentlicht.

Früher war es eine Militärbasis, heute ist es ein Flüchtlingslager. In "Moria" auf der griechischen Insel Lesbos ist Platz für etwa 3.000 Menschen. Doch es leben mehr als 10.000 Geflüchtete dort. Darunter leiden die Schwächsten am meisten. Etwa 3.000 der Geflüchteten in "Moria" sind Kinder.


Die hygienischen Bedingungen sind oft katastrophal, das zeigen Aufnahmen aus "Moria" aus dem September 2019, wie sie oben im Video zu sehen sind. "Tatsächlich stellt der Gesundheitsminister derzeit einen Arzt für 11.000 Menschen", beschreibt Tommaso Santo, Landeskoordinator für die Projekte von Ärzte ohne Grenzen in Griechenland, die Situation im Videointerview mit t-online.de. Auch das Warten mache krank: Manche Migranten säßen seit Jahren in "Moria" fest. Eindrückliche Bilder aus dem Flüchtlingslager "Moria" und das ganze Interview sehen Sie oben im Video.

Verwendete Quellen:
  • UNICEF, dpa, Ärzte ohne Grenzen

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