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Unesco: Baguette aus Frankreich als immaterielles Kulturerbe anerkannt


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Unesco erkennt Baguette als immaterielles Kulturerbe an

Von afp, dpa, lw

Aktualisiert am 30.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Baguettes in der französischen Hauptstadt (Archivbild): Das Stangenbrot kommt aus Frankreich.
Baguettes in der französischen Hauptstadt (Archivbild): Das Stangenbrot kommt aus Frankreich. (Quelle: ERIC GAILLARD/rtr)
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Die Unesco kürt in diesen Tagen das immaterielle Kulturerbe. Das beliebte Stangenbrot aus Frankreich hat es auf die Liste geschafft.

Die UN-Kulturorganisation Unesco hat das Baguette als ein immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Das Können und die Kultur rund um das französische Brot werden nun in die Repräsentative Liste aufgenommen, wie die Unesco am Mittwoch mitteilte.

Das Baguette sei landesweit das beliebteste Brot, hieß es in der Bewerbung um die Aufnahme in die Liste. Es bestehe nur aus vier Zutaten, doch jeder Bäcker mache daraus sein eigenes einzigartiges Produkt.

Frankreichs Kulturministerin Roselyne Bachelot-Narquin hatte vor der Nominierung im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, dass die Geschichte des Baguettes ins 17. Jahrhundert zurückreiche. Eine Aufnahme in die Liste erlaube es, sich diese Nahrungsweise bewusst zu machen, die Teil des Alltags vieler Menschen sei, so Bachelot-Narquin.

Ausdruckstanz als einziger Kandidat aus Deutschland

Die Unesco entscheidet in dieser Woche in Marokkos Hauptstadt Rabat, welche Bräuche, Ausdrucksformen und Fertigkeiten in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden. Einziger Kandidat aus Deutschland ist der Moderne Tanz, der verschiedene Stile umfasst, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Eine Entscheidung dazu soll in den nächsten Tagen fallen.

Die Bewegung des Ausdruckstanzes habe die Tanzkunst auf der Bühne revolutioniert, betonen die Befürworter. Deutschland unterstützt auch gemeinsam mit anderen europäischen Ländern die Kandidatur des Holztransports auf Wasserwegen, die im 19. Jahrhundert eine große Rolle gespielt hat, bevor die Eisenbahn für den Holztransport eingesetzt wurde. Zahlreiche Flößervereine pflegen die Tradition.

Es geht um Brauchtum oder Handwerk

Die Anerkennung des Baguettes als immaterielles Kulturerbe dürfte auf den Verkauf und die Benennung von Baguettes in Deutschland keinen Einfluss haben. Solche Einschränkungen greifen eher bei geschützten Herkunftsbezeichnungen, sodass etwa ein Champagner oder ein Camembert aus einer bestimmten Region kommen muss.

Die Sitzung in Rabat dauert noch bis Samstag. Die Neuaufnahmen werden nach und nach per Twitter bekanntgegeben werden. Zu den Kandidaten zählen auch die chinesische Teezeremonie, die Kultur der bestickten Blusen in Moldau, die Kunst des Glockenläutens in Spanien und der scharfen Harissa-Sauce aus Tunesien.

Beim immateriellen Kulturerbe geht es immer um das Brauchtum oder das Handwerk, also nicht direkt um das Baguette oder die bestickte Bluse. Die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes enthält bereits mehr als 500 Einträge aus Bereichen wie Tanz, Theater, Musik und Handwerk. Sie ergänzt seit 2008 die Welterbe-Liste der Unesco für Kultur- und Naturstätten. Deutschland hat das Abkommen 2013 ratifiziert.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa
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