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Fäkalbakterien in der Donau hauptsächlich vom Menschen

Untersuchung aus Österreich  

Fäkalbakterien in der Donau hauptsächlich vom Menschen

19.01.2018, 15:06 Uhr | dpa

Fäkalbakterien in der Donau hauptsächlich vom Menschen. Donau: Fäkale Verunreinigungen in der Donau stammen hauptsächlich vom Menschen, die Tierhaltung spiele hingegen eine untergeordnete Rolle.  (Quelle: dpa/Archiv/Armin Weigel)

Donau: Fäkale Verunreinigungen in der Donau stammen hauptsächlich vom Menschen, die Tierhaltung spiele hingegen eine untergeordnete Rolle. (Quelle: Archiv/Armin Weigel/dpa)

Forscher haben die Wasserqualität der Donau unter die Lupe genommen. Das Ergebnis klingt unappetitlich, soll aber helfen, Gewässer künftig besser vor Verschmutzung zu schützen.

Fäkale Verschmutzungen in der Donau sind hauptsächlich menschlichen Ursprungs. Die Tierhaltung spiele hingegen eine untergeordnete Rolle, schreiben österreichische Forscher im Fachblatt "Water Research". Sie weisen aber auch ausdrücklich darauf hin, dass die Donau ein vergleichsweise sauberer Fluss sei und die Ergebnisse nicht alarmierend. "Dank der vielen Kläranlagen ist die Qualität des Flusswassers maßgeblich gestiegen", sagte Mikrobiologe Andreas Farnleitner vom Forscherteam der Technischen Universität (TU) Wien.

Farnleitner hatte zusammen mit Kollegen eine neue Methode genutzt, um den Ursprung von bestimmten Verunreinigungen zu bestimmen. Die Forscher hoffen, dass durch ihren Ansatz Gewässer künftig besser vor der Verschmutzung durch gefährliche Darmbakterien geschützt werden können.

Die Wissenschaftler untersuchten die mikrobielle Fäkalbelastung der Donau auf 2.580 Kilometer und zogen rund 4.000 Proben. Mithilfe von DNA-Analysen konnten sie unterscheiden, ob die Darmbakterien im Wasser vom Menschen oder vom Tier stammten.

Quelle:
- dpa

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