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"Salvator Mundi" von Leonardo da Vinci: Teuerstes Gemälde verschwunden

Rätselraten um Da Vinci-Kunstwerk  

Wer versteckt das teuerste Gemälde der Welt?

02.04.2019, 15:40 Uhr | sth, t-online.de

 (Quelle: Reuters)
Teuerstes Gemälde der Welt verschwunden

Das Gemälde „Salvator Mundi“ geriet im November 2017 als das teuerste Gemälde der Welt in die Schlagzeilen. Für eine Rekordsumme von umgerechnet 450 Millionen Euro wurde es versteigert. Nun ist das Werk von Leonardo da Vinci verschwunden. (Quelle: t-online.de)

Teuerstes Gemälde der Welt verschwunden: Zuletzt führte die Spur von „Salvator Mundi“ nach Saudi-Arabien.(Quelle: t-online.de)


Das berühmte Jesus-Abbild "Salvator Mundi" ist verschwunden. Es ist das teuerste Gemälde, das je versteigert wurde. Jetzt werden sonderbare Gerüchte laut.

Das teuerste Gemälde der Welt sollte eigentlich im Louvre in Abu Dhabi ausgestellt werden. Doch das Museum hat das Jesus-Abbild "Salvator Mundi" wohl nie erhalten. Das Management hüllt sich in Schweigen. Nun wird spekuliert, was mit dem Bild geschehen sein könnte.

Das Gemälde, das dem Maler Leonardo da Vinci zugeschrieben wird, wurde im November 2017 für 450,3 Millionen Dollar versteigert. Wer der Bieter war, wollte das Auktionshaus Christie's zunächst geheim halten.

Erst nach Recherchen der US-Tageszeitung "New York Times" stellte sich heraus: Der Käufer soll der saudiarabische Prinz Bader bin Abdullah bin Mohammed bin Farhan al-Saud sein. Er ist ein enger Vertrauter des Kronprinzen Mohammed bin Salman. Wenige Monate nach dem Kauf wurde Prinz Bader zum Minister für Kultur ernannt.

Kurz nach der Versteigerung kündigte der Louvre Abu Dhabi auf Twitter an: "Da Vincis "Salvator Mundi" kommt in den Louvre." Doch die für September 2018 angekündigte Ausstellung fand nie statt. Eine öffentliche Erklärung gab das Museum nicht ab.

Was ist mit dem Bild geschehen?

Nun fragen sich Experten, was mit dem Bild passiert ist. Das Auktionshaus hat das Kunstwerk längst versandt. Doch weder Prinz Bader noch der saudiarabische Kronprinz bin Salman haben sich seither zu dem Kauf geäußert.

In den Medien kursieren inzwischen drei Theorien, was mit dem Gemälde passiert sein könnte.

Theorie 1: Prinz Bader hat das Gemälde im Auftrag von bin Salman gekauft – und der hat sich entschieden, es vorerst zu behalten. Damit würde er womöglich auch weiteren Fragen aus dem Weg gehen, warum Prinz Bader so kurze Zeit danach zum Minister für Kultur ernannt wurde, hieß es in einigen arabischen Medien.

Theorie 2: Einige Kunstexperten haben Zweifel, ob das Bild wirklich von Leonardo da Vinci ist. Das Zurückhalten des Gemäldes könnte ein geschickter Schachzug sein, um weitere genaue Prüfungen zu vermeiden. Würde sich das Werk als Fälschung herausstellen, wäre das ein teurer Reinfall für den Käufer. Darüber berichtete unter anderem die "New York Times".
 

 
Theorie 3:
Es heißt, dass Kronprinz bin Salman Gerüchten zufolge "Salvator Mundi" der Familie bin Zayid in Abu Dhabi übergeben habe. Die "Bild"-Zeitung berichtete, er habe es gegen eine Luxusyacht eingetauscht. Woher diese Gerüchte kommen, gab die Zeitung in ihrem Bericht jedoch nicht an. 

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