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Samen statt Shampoo: Haft für australische Schweinezüchter

Von dpa, rok

14.08.2019Lesedauer: 1 Min.
Zollkontrolle am Flughafen in Sydney: Australiens Einfuhrbestimmungen sind extrem streng, damit keine Krankheiten auf den Kontinent eingeschleppt werden.
Zollkontrolle am Flughafen in Sydney: Australiens Einfuhrbestimmungen sind extrem streng, damit keine Krankheiten auf den Kontinent eingeschleppt werden. (Quelle: Mick Tsikas/Reuters-bilder)
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Im Kampf gegen Seuchen und Krankheiten sind die australischen Behörden rigoros. Das bekommen nun auch zwei Männer zu spüren, die versucht haben, Samen von dänischen Wildschweinen über die Grenze zu schmuggeln.

Mit ungewöhnlichem Schmuggelgut sind zwei Schweinezüchter in Australien vom Zoll erwischt worden: Die beiden Männer hatten Samen von dänischen Wildschweinen – in Shampooflaschen abgefüllt – im Gepäck. Wegen Verstoßes gegen die strengen australischen Einfuhrbestimmungen zur Abwehr von Seuchen und Krankheiten wurden sie nun in der westaustralischen Großstadt Perth zu zwei und drei Jahren Gefängnis verurteilt, wie das Landwirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte.

Nach Feststellung des Gerichts schmuggelten die Männer über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg immer wieder Tier-Samen aus Europa nach Australien ein, der dann auch in der Zucht verwendet wurde. Ihr Unternehmen wurde mit einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 350.000 Euro belegt. Es ist bereits insolvent.


Australiens Einfuhrbestimmungen sind so streng, weil verhindern werden soll, dass Krankheiten auf den Kontinent eingeschleppt worden. In Australien gibt es mehr als 2.500 Schweinezuchtbetriebe.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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