Sie sind hier: Home > Panorama > Buntes >

Mutprobe "Schädelbrecher": Ärzte warnen vor neuem Social-Media-Trend

Mutprobe in sozialen Medien  

"Schädelbrecher" – Ärzte warnen vor neuem Internet-Trend

26.02.2020, 19:22 Uhr | dpa

Mutprobe "Schädelbrecher": Ärzte warnen vor neuem Social-Media-Trend . Jugendliche schauen auf ihr Smartphone: Die sogenannte "Skull-Breaker Challenge" kommt aus den USA. (Symbolbild) (Quelle: Getty Images)

Jugendliche schauen auf ihr Smartphone: Die sogenannte "Skull-Breaker Challenge" kommt aus den USA. (Symbolbild) (Quelle: Getty Images)

Immer wieder sorgen sogenannte Challenges im Internet für Aufsehen – manchmal sind sie lustig, manchmal absurd. Der neueste Trend in den sozialen Medien kann jedoch zu gefährlichen Kopfverletzungen führen.

Es soll eine lustige Mutprobe sein. Doch vermehrt gibt es Warnungen vor der "Schädelbrecher-Herausforderung" ("Skull-Breaker Challenge"), von der einige Nutzer in sozialen Medien wie auf der Plattform Tiktok Videos veröffentlicht haben. Dabei stellen sich drei Leute in eine Reihe und springen hoch. Demjenigen in der Mitte werden die Füße weggetreten, so dass dieser rücklings auf den Boden fällt.

Nicht nur in den USA gab es in den vergangenen Tagen Berichte über Jugendliche, die sich Gehirnerschütterungen bei der Mutprobe zugezogen haben. Auch in Deutschland wendeten sich bereits Verletzte an die Rettungsstellen, wie das Helios Klinikum Berlin-Buch vergangene Woche mitteilte.

Experten warnen im Internet

"Ein ungeschützter Sturz kann schwere Verletzungen an der Wirbelsäule, Schädelverletzungen und Schädelbrüche zur Folge haben", erklärte die pflegerische Leiterin im Notfallzentrum der Klinik, Susanne Richter. Eine Warnung veröffentlichte das Klinikum auch auf Tiktok in einem Video. Auch der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) griff das Thema auf und verbreitete auf Twitter eine Warnung.

Eine Unternehmenssprecherin von Tiktok erklärte auf Anfrage, in der App finde sich unter dem Hashtag #Skullbreakerchallenge der Hinweis, dass es untersagt sei, "andere zu gefährlichen Stunts oder riskantem Verhalten, die zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen könnten, zu ermutigen oder ein derartiges Verhalten zu imitieren". Inhalte, die zu gefährlichen Aktionen aufriefen oder diese verherrlichen, seien auf der Plattform nicht gestattet.

Immer wieder gibt es sogenannte Challenges, die teilweise weite Verbreitung finden. So wurde 2014 das Internet-Phänomen "Ice Bucket Challenge" (Mutprobe mit einem Eiswasserkübel) weltweit bekannt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal